Kommunen für Elektromobilität

Ein Projekt des Schaufensters Elektromobilität

Kommunen spielen bei der Entwicklung der Elektromobilität eine herausragende Rolle. Sie sind verantwortlich für den öffentlichen Personennahverkehr, treffen Entscheidungen über die Regelung des Verkehrs und setzen in ihren Fuhrparks eine hohe Zahl von Fahrzeugen ein. Eine wichtige inhaltliche Basis bildet das Ziel, bis 2050 den gesamten Energiebedarf im Gebiet der Metropolregion für Strom, Wärme und Mobilität zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen zu decken.

Das Projekt berät Städte und regionale Verbünde bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität. Für die Beratungsleistungen und die Steuerung der Flotteneinsätze wurde das Amt electric gegründet. Es koordiniert einen Modellversuch mit einer Flotte von derzeit rund 150 Elektrofahrzeugen, die in über 80 Kommunen und ihren Betrieben zum Einsatz kommen. Mitglieder der Räte und Kreistage erhalten im Rahmen der Aktion Autotausch die Möglichkeit, über mehrere Tage Elektroautos statt ihres Fahrzeugs zu fahren. So können sie sich von deren Alltagstauglichkeit überzeugen und mit den infrastrukturellen Anforderungen in ihrem Gebiet auseinandersetzen. Die Erkenntnisse fließen in einen transeuropäischen Wissensaustausch im Rahmen des Projektes Europäisches Netzwerk MEElecTric: Internationale Kooperation und Wissenstransfer und das better transport forum ein.


Ziele:

  • Sichtbarmachung von Elektromobilität im Gebiet der Metropolregion
  • Nachweis der Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen in kommunalen Fuhrparks
  • Kompetenzsteigerung der Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von lokalen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität
  • Einbindung der Metropolregion in ein europäisches Netzwerk zum Erfahrungsaustausch über regionale Konzepte zur Förderung der Elektromobilität

Fazit:

Das Projekt hat seine Ziele vollumfänglich erreicht und wichtige Grundlagen für eine weitere positive Entwicklung der Elektromobilität im Gebiet der Metropolregion gelegt. Die Fahrzeuge der „Flotte electric“ (Volkswagen e-up!) haben das Bild des Schaufenster Elektromobilität in der Öffentlichkeit geprägt und die Nutzung von vollelektrischen Autos in den Fuhrparks von Kommunen und kommunalen Betrieben vorangetrieben. Es erfolgte eine enge Einbeziehung unterschiedlicher lokaler Verwaltungs- und Politikebenen.
In diesem Kontext hat die wissenschaftliche Begleitung die Einstellungen und den Einstellungswandel zur Elektromobilität eingehend erforscht. Für die Kommunen wurden Handlungsoptionen entwickelt und die Wirksamkeit regionaler Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität untersucht. Mit dem Amt electric ist eine Institution etabliert worden, die Kommunen fachlich unterstützt und für den Einsatz von Elektrofahrzeugen und den Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur wirbt. Das Konzept der Förderung der Elektromobilität auf der Gebietskulisse einer Metropolregion ist Vorbild für Aktivitäten in anderen Metropolregionen geworden.

Elektrische Nutzfahrzeuge und urbaner Lieferverkehr

Mit Jahresbeginn 2015 hat das vom Amt electric betriebene Projekt Kommunen für Elektromobilität eine wesentliche Erweiterung der Aktivitäten vorgenommen. Aufbauend auf den Erfahrungen mit der Flotte von 150 Volkswagen e-up! in über 80 Fuhrparks von Kommunen und kommunalen Betrieben, werden den lokalen Partnern nun auch vollelektrische leichte Nutzfahrzeuge für eine Laufzeit von 36 Monaten angeboten. Als Fahrzeuge stehen der Volkswagen e-load up!, der Renault Twizy Cargo, der Renault Kangoo sowie weitere vergleichbare Fahrzeuge zur Verfügung. Die Palette wird durch Lastenräder mit Elektroantrieb sowie den vollelektrischen Pritschenwagen des Herstellers Goupil erweitert. Im Zuge dieses Projektes findet ein intensiver Erfahrungsaustausch zwischen Fuhrparkverantwortlichen und Herstellern von Elektrofahrzeugen statt. Die Kommunen werden bei der Entwicklung neuer lokaler Lieferkonzepte unterstützt.


Ziele:

  • Erprobung der Einsatzfähigkeit von vollelektrischen Nutzfahrzeugen in den Fuhrparks von Kommunen und kommunalen Betrieben
  • Entwicklung lokaler und regionaler Lieferkonzepte unter Einbeziehung von Elektrofahrzeugen
  • Stärkung der Kompetenz von kommunalen Fuhrparkbetreibern beim Einsatz von Elektrofahrzeugen
  • Schaffung von marktnahen Einsatzfeldern bezüglich leichter Lieferfahrzeuge
    mit Elektroantrieb

Fazit:

Im Zuge der Realisierung des Projektes „Kommunen für Elektromobilität“ ist eine sehr sinnvolle Erweiterung in Richtung des Einsatzes von vollelektrischen leichten Nutzfahrzeugen vollzogen worden. Nach bisher gesammelten Erkenntnissen wird im Bereich der urbanen Logistik ein starker Bedarf an Elektrofahrzeugen entstehen. Insbesondere aufgrund der starken Zunahme des Lieferverkehrs in den Innenstädten und dicht bebauten Wohnquartieren bietet sich die Nutzung von lokal emissionsfreien Fahrzeugen an. In Verbindung mit neuen Zufahrtsregelungen können Elektrofahrzeuge deutliche Einsatzvorteile verbuchen. In verschiedenen kommunalen Einsatzbereichen werden elektrische Sonderfahrzeuge Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb ersetzen. Auf großes Interesse stößt die Erprobung von Lastenfahrrädern mit Elektromotoren. Hier werden fundierte Erkenntnisse erst zur Jahresmitte 2016 erwartet. Das Projekt wird deutlich über den Förderzeitraum des Schaufensters hinaus aktiv bleiben.

Aktion Autotausch

Mitglieder von Räten und Kreistagen aus dem Gebiet der Metropolregion können für einen begrenzten Zeitraum – in der Regel zehn Tage – ihr konventionell angetriebenes Fahrzeug gegen ein Elektroauto tauschen. Auf diesem Wege erhalten sie die Chance, sich ein eigenes Bild über die Alltagstauglichkeit von Elektroautos und den Rahmenbedingungen des Fahrens von Elektroautos in dem Gebiet zu machen, für das die Kommunalpolitiker Verantwortung tragen. Bisher haben rund fünfzig Personen an der Aktion teilgenommen und für eine breite Öffentlichkeit gesorgt. Im Nachgang werden Auswertungsgespräche und öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Kooperationspartner der Aktion Autotausch waren der Landesverband Niedersachsen des Verkehrsclub Deutschland und der Verband Niedersächsischer Naturschutzverbände. Die Aktion wird im Jahr 2015 fortgesetzt.

Europäische Kooperation

Das Amt electric beteiligt sich intensiv am europäischen Wissensaustausch über lokale und regionale Konzepte zur Förderung des Einsatzes von Elektrofahrzeugen und Verbindung von Elektromobilität sowie dem Einsatz Erneuerbarer Energie. Die Zusammenarbeit erfolgt unter anderem im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts zur Internationalen Kooperation und Wissenstransfer mit Städten, Regionen und Verbänden in Frankreich und Spanien. Hinzu kommen verschiedene Aktivitäten auf internationalen Messen und Kongressen sowie dem better transport forum auf der Metropolitan Solutions.

Entwicklung von Strategiepapiere & Entscheidungsvorlagen

Das Amt electric unterstützt verschiedene Kommunen bei der inhaltlichen Ausrichtung und organisatorischen Abwicklung von Vorhaben im Bereich der Elektromobilität. Das Amt electric hat den Beschluss der Kommunen in der Metropolregion zu Förderung der Elektromobilität Metropolregion elektrisieren! Chancen zukunftsfähiger Mobilität nutzen vorgelegt, Aufsätze veröffentlicht und in verschiedenen Gremien zur Entwicklung lokaler Konzepte mitgewirkt.

Kontakt
Sabine Flores

Geschäftsführerin Kommunen in der Metropolregion e.V.
Projektleitung Kommunen für Elektromobilität
T. +49 511.89 85 86-11
M. +49 151.441 449-55

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