Mit einer Rekordteilnahme von 500 Ausstellern und 9.500 Besuchern ist in der vergangenen Woche in Berlin die conhIT, Europas führende Veranstaltung für Gesundheits-IT, zu Ende gegangen. Das Konzept aus Messe, Kongress, Akademie und Networking habe wieder ein breites Publikum von Krankenhaus-IT Leitern über Ärzte und App-Entwickler bis hin zum Branchennachwuchs angesprochen, zeigten sich die Veranstalter, der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. und die Messe Berlin, zufrieden.

Eröffnet wurde die bereits zehnte conhIT durch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: „Eine Zukunft ohne Digitalisierung ist im Gesundheitswesen nicht mehr denkbar. Das ist gut so, denn Digitalisierung hilft, unsere gute Gesundheitsversorgung durch eine stärkere Vernetzung aller Beteiligten weiter zu verbessern. Im Mittelpunkt muss dabei stets der Patient stehen. Mit dem eHealth-Gesetz haben wir Tempo gemacht, damit der Nutzen der Digitalisierung endlich bei den Versicherten ankommt.“ Gröhe kündigte zugleich an, die Finanzierung der Krankenhaus-IT gemeinsam mit den Ländern stärker in den Blick nehmen zu wollen und erhielt dafür viel Zustimmung.

Von den Chancen der Gesundheits-IT zeigte sich auch bvitg-Vorstandsvorsitzender Matthias Meierhofer überzeugt: „Die Digitalisierung im Gesundheitswesen tritt dabei nicht nur den stetigen Herausforderungen, wie dem demografischen Wandel, entgegen, sondern sie kann Lösungen für neue Probleme bieten, die in Zukunft auf uns zukommen werden, wie zum Beispiel beim Thema multiresistente Keime oder Versorgungsengpässe in ländlichen Regionen. Auch macht sie nicht vor Landesgrenzen halt.“ Aussteller aus 19 Ländern beteiligten sich an der Messe. Auch beim begleitenden Kongress drehte sich alles um das Thema eHealth – von Fragen der Interoperabilität, IT-Sicherheit und Regulation bis zu Mobile Health, Robotik und Internet of Things.

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Foto: conhIT