Digitalisierung ist das Thema der Stunde. Bereits vor der Corona-Pandemie dominierten digitale Prozesse viele Bereiche unseres Alltags, doch die Stunde der Wahrheit schlug, als im Kampf gegen Covid-19 weltweit das öffentliche Leben heruntergefahren wurde – und Dienstleistungen, Schulunterricht & Co. von einem Tag auf den nächsten auf anderen als den üblichen und bekannten Wegen angeboten und durchgeführt werden mussten.

In der Hamelner Stadtverwaltung war einer der ersten Bereiche, die 1:1 und ohne Reibungsverluste auch vom Home Office aus funktionierten, die Buchhaltung – dank einer technischen Innovation, mit der die Stadt Hameln bereits seit 2017 arbeitet: dem elektronischen Rechnungsworkflow.

Für ihren elektronischen Rechnungsworkflow wurde die Stadt Hameln nun beim 19. eGovernment-Wettbewerb in Berlin ausgezeichnet. Im Bereich „Bestes Digitalisierungsprojekt in Bund, Ländern und Kommunen 2020“ belegte sie den 3. Platz. Im elektronischen Rechnungsworkflow werden Rechnungen digitalisiert, Daten und Text automatisch eingelesen und verschlagwortet – so kann später, ähnlich wie bei Google, gezielt nach Informationen gesucht werden. Rechnungen werden innerhalb der Verwaltung automatisch zum zuständigen Empfänger geleitet, am Bildschirm angeordnet, als Datensatz in das Finanzsystem übergeleitet, verbucht und bezahlt – und anschließend in einem Dokumentenmanagementsystem archiviert.

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Foto: Stadt Hameln

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