Klimaschutzkonzepte und Masterpläne im Gebiet der Metropolregion

Für die Erarbeitung der Fragestellung zum Strombedarf und Energiepotenzialen wurde eine Erhebung und Analyse der kommunalen Klimaschutzkonzepte und Masterpläne durchgeführt. So war mit Ausnahme von einzelnen Gemeinden im Landkreis Celle jede Kommune direkt oder indirekt in die Erarbeitung von Integrierten Klimaschutzkonzepten, Klimaschutzteilkonzepten Erneuerbare Energien und Masterplänen Klimaschutz oder ähnlichen Prozessen eingebunden.

Weiterlesen ...

Über ein Klimaanpassungskonzept verfügte zum Stichtag der Erhebung (31.12.2015) keine Gebietskörperschaft. Als erste Kommune hat die Landeshauptstadt Hannover ihre Anpassungsstrategie in 2017 veröffentlicht. Die Stadt Göttingen hat im Laufe des EnerKlim-Projektes ein Klimaschutzteilkonzept im Bereich Anpassung an den Klimawandel erarbeitet (2015). Dieses Ungleichgewicht können auch die noch in der Projektlaufzeit mithilfe von Fördermitteln der nationalen Klimaschutzinitiative („Klimaschutzteilkonzepte Anpassung an den Klimawandel“) initiierten Anpassungsprozesse in der Region Hannover und im Regionalverband Großraum Braunschweig nicht auflösen.

Alle Klimaschutzkonzepte gehen von steigenden Effizienzpotenzialen und was damit zusammenhängt von einem sinkenden Energiebedarf aus. Dies sei hauptsächlich auf einen technologischen Fortschritt, ein steigendes Umweltbewusstsein und eine intensive Gebäudesanierung zurückzuführen. Darüber hinaus wird in den meisten Konzepten ein Technologiewechsel im Wärme- und Verkehrssektor prognostiziert, der ebenfalls den Gesamtenergiebedarf senkt, allerdings den Strombedarf erhört. Leider stellen nur wenige Konzepte, wie die des Regionalverbands Großraum Braunschweig, der Landkreise Hildesheim, Göttingen und Peine diese Entwicklung in Verbrauchszahlen dar. Demnach soll der Stromverbrauch zukünftig steigen oder konstant bleiben.

Bei der Ermittlung der Potenziale erneuerbarer Energien bedienen sich die Konzepte verschiedener Methodiken und berücksichtigen nicht den Klimawandel. Die Windenergie hat allerdings, gefolgt von Biomasse, laut Konzepte nahezu flächendeckend das größte Potenzial. Hier setzte EnerKlim an, indem es für den Raum der Metropolregion methodisch einheitliche Windfelder simulierte und Potenzialberechnungsverfahren entwickelte.

Kommunen in der
Metropolregion e.V.

Herrenstraße 6, 30159 Hannover
T 0511.89 85 86-22
enerklim@metropolregion.de
metropolregion.de/enerklim

GEO-NET
Umweltconsulting GmbH

Große Pfahlstraße 5a, 30161 Hannover
T 0511.388 72-00
bueter@geo-net.de
geo-net.de

KoRiS - Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung

Bödekerstraße 11, 30161 Hannover
T 0511.590 974-30
rienau@koris-hannover.de
koris-hannover.de

X