Eine der führenden Regionen Europas bei der Entwicklung, Produktion und des Einsatzes von Elektrofahrzeugen. Mit aktiven E-Mobilisten und Verantwortlichen aus Kommunen und Unternehmen diskutieren wir den Status und die Planungen für die kommenden Monate. Die Einbeziehung von Anwenderwissen soll die Praxistauglichkeit der Infrastrukturentscheidungen verbessern.

In drei Podien werden unterschiedliche Fragestellungen erörtert. Es geht um den sachgerechten Aufbau von Ladeinfrastruktur, die Rolle von Verleihsystemen und neuer Mobilitätsdienstleistungen. Ein drittes Podium befasst sich mit dem Einsatz von E-Fahrzeugen im ÖPNV und beim Gütertransport.

Zur Einführung erfolgt eine Darstellung des Entwicklungsstandes der Elektromobilität und eine Bewertung der vorliegenden lokalen und regionalen Planungen.

Mindestens 60 Minuten nehmen wir uns Zeit für eine offenen Aussprache mit allen Teilnehmer*innen.

Danach treffen wir uns zu einem Ausklang bis die Batterien voll sind 🙂

Electric Business Lounge

Die Electric Business Lounge  bietet Anbietern von Produkten und Dienstleistungen aus dem Bereich der Elektromobilität die Möglichkeit der Präsentation.

Auf der Metropolversammlung 2018 erwarten wir rund 300 Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltungen und der Politik aus Städten und Landkreisen der Metropolregion, von Unternehmen, Hochschulen, Verbänden und Ministerien.
Zum E-Drivers-Only sind aktive E-Mobilisten und Verantwortliche aus Kommunen und Energieversorgern eingeladen. Die Electric Business Lounge bietet eine gute Möglichkeit zum Austausch.
Die Regeln sind einfach: Am Eingang der Lounge wird eine Stellwand aufgebaut. Dort können die Beteiligten mit einem Schild auf ihre Präsenz hinweisen. Im Loungebereich können die Gespräche geführt werden.
Für die Beteiligung werden keine Kosten berechnet. Eine Anmeldung unter mail@metropolregion.de ist notwendig.

Podium 1: Laden ist nicht tanken

Die Schaffung guter Rahmenbedingungen für den Einsatz von Elektrofahrzeugen erfordert eine Doppelstrategie. Es müssen für den Jetztbetrieb praktikable Lösungen des Stromladens angeboten werden, um das Fahren von Elektrofahrzeugen nicht unnötig zu erschweren. Gleichzeitig bedarf es der Schaffung einer zukunftsfähigen Ladeinfrastruktur, die vollumfänglich die Vorteile der Elektromobilität für die Nutzung von e-Fahrzeugen und die Integration der Elektromobilität in ein modernes Energiesystem gewährleistet. Elektromobilität muss einen Beitrag zur Senkung des Energieverbrauchs und der Umstellung der Versorgung auf erneuerbare Energiequellen leisten.

Sicher wird sich die Entwicklung der Ladeinfrastruktur am Nutzungsverhalten ausrichten müssen. Noch herrschen viele Unsicherheiten bezüglich des Ladeverhaltens von Nutzern und dem Engagement von Energieversorgern, Handel, Gastronomie und Fahrzeugherstellern bei der Bereitstellung von Ladestrom.

Das Podium diskutiert auf Grundlage eines Statusberichtes zum Angebot an Ladeinfrastruktur im Gebiet der Metropolregion folgende Fragestellungen:

  • Wie können wir schnell bessere Rahmenbedingungen für den Betrieb von e-Fahrzeugen schaffen?
  • Welchen Beitrag leistet die Ladeinfrastruktur zur Förderung der Energiewende?
  • Welcher Bedarf besteht an einer großräumigen Kooperation in der Entwicklung der Ladeinfrastruktur?
Teilnehmer des Podiums sind u.a.

Amadeus Bürgel Bürgel GmbH Nienburg | Bad, Heizung, Elektromobilität

Harald Halfpapp, Enercity AG, Stadtwerke Hannover

Norbert Haslbeck Haslbeck-Solutions, Mühldorf am Inn/Oberbayern

Oliver P. Kauel amperio Naturenergie Montabaur

Benjamin Tange, X-Charge Europe, Hamburg

 

Moderation: Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion
Moderation Social media: Sandy Rivoniaina

 

Podium 2: Alles Sharing oder was?

Elektromobilität ist mehr als der Austausch des Antriebssystems.  In hohem Tempo werden sich Mobilitätsmuster verändern, die vornehmlich durch die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung getrieben werden.

Nutzen statt besitzen. Unter diesem Motto gewinnt das (nicht ganz so neue) Prinzip des Teilens von Fahrzeugen und Fahrten zunehmend an Bedeutung.

Die Folgen des wachsenden Sharing-Marktes sind noch nicht vollständig absehbar. Verleihsysteme mit elektrischen PKW hatten vielerorts  Akzeptanzprobleme und nach wirtschaftlich tragfähigen Zweirad-Mietsystemen wird in den urbanen Zentren gesucht. Im ländlichen Raum sind Sharing-Angebote eher dünn gesät.

Das Podium diskutiert über die Chancen und Risiken des wachsenden Marktes von Leihsystemen und neuen Mobilitätsdienstleistungen. Folgende Fragestellungen stehen im Mittelpunkt:

  • Welche Rolle werden Verleihsysteme und neue Mobilitätsdienstleistungen bei der Entwicklung der Elektromobilität spielen?
  • Unter welchen Bedingung funktionieren Leihsysteme im ländlichen Raum?
  • Gefährden neue Mobilitätsangebote den ÖPNV?
Teilnehmer des Podiums sind u.a.

Maaret Westphely Stadtmobil Hannover

Dr. Ingo Wöhler Pedelec Verleih – PedsBlitz Hannover

Markus Spiekermann Modellregion Bremen – Oldenburg

Viola von Cramon, Lastenrad-Initiative Südniedersachsen

 

Moderation: Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion
Moderation Social media: Sandy Rivoniaina

Podium 3: Nicht nur PKW

Bei der Entwicklung der Elektromobilität stand lange Zeit der PKW im Mittelpunkt. Als wichtiges Erfolgskriterium galt die Erreichung von einer Million zugelassenen Elektroautos bis zum Jahr 2020.  Mittlerweile wissen wir, dass weniger die Nachfrage, sondern mehr das Angebot den Markt-hochlauf bei Elektro-PKW behindert.

Elektrische Fahrräder haben, auch dank eines breiten Angebotes, den Durchbruch in den Massenmarkt geschafft. Massenhaft ist mittlerweile auch die Nachfrage nach Elektrobussen. Hier haben europäische Anbieter einen erheblichen Aufholbedarf.

Der drastisch gestiegene Lieferverkehr ruft geradezu nach neuen Fahrzeuglösungen, um die negativen Einflüsse der zusätzlichen Transporte zu begrenzen.

Das Podium wird sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Sind ambitionierte Zielsetzungen bei der Elektrifizierung des Busverkehrs realistisch?  
  • Können Fahrzeugumrüstungen die Angebotslücke bei e-Fahrzeugen im Nutzfahrzeugsegment schließen?
  • Können kommunale Regeln die Elektromobilität im ÖPNV und in der Logistik fördern?
Teilnehmer des Podiums sind u.a.

Jens Ernsting Uestra, Verkehrsbetriebe Hannover

Olaf Keller Ahlborn GmbH, Vertrieb Streetscooter, Hildesheim

Sven Bohnstedt Sileo Elektrobusse | Salzgitter

Tim Gerstenberger, Fachbereich Planen und Stadtentwicklung Stadt Hannover

 

Moderation: Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion
Moderation Social media: Sandy Rivoniaina

Metropolregion elektrisieren

Der Nutzen der Zusammenarbeit auf der Ebene Metropolregion ist in der Elektromobilität eindrucksvoll belegt. Wir sind aktiv in regionalen, nationalen und europäischen Modellprojekten. Wir haben wichtige Projekte frühzeitig angestoßen. Dazu gehören Radschnellwege, die Elektrifizierung kommunaler Fuhrparks oder der Einsatz elektrischer Cargo-Bikes. Rund 40 Millionen Euro sind aus Bundes- und EU-Programmen bisher im Kontext unserer E-Mobilitätsaktivitäten in die Metropolregion geflossen. Wir machen weiter, denn wir wollen die » Metropolregion elektrisieren.

Im Gebiet der Metropolregion bestehen bessere Bedingungen für den Einsatz von Elektrofahrzeugen als in den meisten anderen Regionen Deutschlands. Dies gilt vorrangig für die Zahl und die Qualität der Ladeinfrastruktur sowie für die Befreiung von Elektroautos von Parkgebühren. Zu den vorbildlichen Aktivitäten zählen die Erprobung von Bussen mit alternativen Antrieben, Projekte für Elektrofahrzeuge auf Zweirädern sowie die Schaffung intelligenter Stromnetze.

Mit der Flotte electric haben die Kommunen eine der größten Elektrofahrzeugflotten in Europa etabliert. Durch Schulungsprogramme und die Mitwirkung an der Konfiguration von Fahrzeugen können die Chancen der Elektromobilität für die Kommunen optimal genutzt werden. Hinzu kommen Möglichkeiten der Nutzung staatlicher Förderprogramme.

Bei der Entwicklung lokaler und regionaler Strategien zur Förderung der Elektromobilität ist die Metropolregion ein gesuchter Partner auf nationaler und europäischer Ebene. Die Nutzung der Elektromobilität im Tourismus und die Kommunikation der Vorteile der Elektromobilität zählen zu den anerkannten Kompetenzen. » weitere Informationen

Wir wollen die erste Metropolregion in Deutschland sein, die auf der Basis eines gemeinsamen Konzepts die Elektromobilität auf ihrem Gebiet vorantreibt. Wir schaffen die besten Rahmenbedingungen gemeinsam. Dazu zählt die enge Einbeziehung der aktiven NutzerInnen. Deshalb laden wir zum e-Drivers Only am 3. September 2018 nach Hameln ein. Wer nicht vor Ort ist, kann das Treffen im  » Livestream verfolgen oder später die Aufzeichnung auf unserer Website sehen.

» Metropolregionen elektrisieren

Anmeldung und Organisation

E-Divers Only

 

Eine der führenden Regionen Europas bei der Entwicklung, Produktion und des Einsatzes von Elektrofahrzeugen. Mit  e-Drivers, Verantwortlichen aus Kommunen und Unternehmen diskutieren wir den Status der Elektromobilität in der Metropolregion.  Wir informieren über und die Planungen für die kommenden Monate. Die Einbeziehung von  Nutzer*innenwissen soll die  Infrastrukturentscheidungen verbessern

Ablauf
Beginn 15.00

Vorstellung der Situation der Elektromobilität in der Metropolregion
Fahrzeugzahlen – Ladeinfrastruktur – Modellvorhaben – Ergebnisse Online –Befragung
ca. 15 Minuten


Podien:
Laden ist nicht tanken
Alles sharing – oder was ?
Nicht nur PKW
ca. 60 Minuten

Aussprache
Offene  Diskussion mit allen Teilnehmer*innen
ca. 60 Minuten

Ausklang
Reden bis die Batterien voll sind J

Im Umfeld können Anbieter von Leistungen und Initiativen im Bereich der der Elektromobilität sich präsentieren.


Elektroautos können die Vorrangparkplätze vor dem Weserbergland Zentrum nutzen.

Ladebedarf bitte anmelden.

 

» Zur Anmeldung