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Projektübersicht

Die Metropolregion entwickelt zusammen mit den Initiativen eine Fragestellung und einen Ansatz für das Projekt. Die Umsetzung erfolgt in den jeweiligen Teilregionen durch die Akteure vor Ort. Die Metropolregion unterstützt dabei aktiv und fördert Projekte als Bausteine einer kreativen, städtischen und regionalen Entwicklung.

Hier finden Sie eine Übersicht sowie Links mit weiterführenden Informationen zu den Maßnahmen, die in den Teilregionen im Rahmen von Campus.Metropolregion realisiert werden.

Ausführliche Maßnahmensteckbriefe zu den Impulsprojekten stehen hier zum Dowload bereit.

Hannover

„Nachhaltiger Motor für die kreative Stadt in Hannover“

Projektakteure: 

  •  PLATZprojekt e.V.
  •  Universität Hannover, Institut für Entwerfen und Konstruieren

Entwicklung neuer Typen von Orten als Keimzellen, Motoren und Plattformen für die kreative Stadt.

Nach vierjährigem Bestehen stellt sich die Frage, wie das Platzprojekt mit seinen Teilprojekten als innovativer Ansatz zur Entwicklung von städtischen Räumen an der Schnittstelle zu Kultur und Kreativwirtschaft verstetigt, weiterentwickelt und sein Ansatz in die Stadt getragen werden kann. Dies betrifft u.a. die Etablierung des „Open Space“ als unkurartierten Ausstellungsraum sowie die Nutzung eines mobilen Moduls unter dem Motto „PLATZprojekt on Tour“. Das mobile Element soll den Ansatz der Initiative zur Schaffung eines städtischen Möglichkeitsraumes nach außen und in unterschiedliche Räume tragen.

Im Rahmen von Campus.Metropolregion soll das PLATZprojekt bei seiner Weiterentwicklung und nachhaltigen Ausrichtung unterstützt werden und es soll erprobt werden, wie

  • die Professionalisierung der Handlungsansätze und die Entwicklung neuer Handlungsfelder befördert werden können,
  • die experimentellen Ansätze in den Stadtentwicklungsalltag Eingang finden können.

Es werden unterstützt:

  • die Konzeption eines mobilen Moduls einschließlich Veranstaltungen zur Konzeptentwicklung,
  • die Professionalisierung durch Weiterbildungsmaßnahmen für Vereinsmitglieder,
  • eine Veranstaltung Best Practice zur Zusammenarbeit Kreative Szene und Verwaltung.

Bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindliche Bausteine:

Braunschweig

„Creative Places in Braunschweig und die kulturelle Entwicklung von urbanen sowie ländlich geprägten Räumen„

Projektakteure:

  •  Stadt Braunschweig, FB Kultur
  •  Stadt Braunschweig, FB Wirtschaft
  •  KreativRegion e.V.
  •  Braunschweigische Landschaft e.V.

Entwicklung neuer Kategorien von Kreativen Räumen.

Entwicklung neuer Ansätze zur Zusammenarbeit von urbanen und ländlichen Räumen im Kulturbereich.

Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Wandels und einer Umstrukturierung gegenwärtiger Arbeitswelten rücken Kreative Räume (Creative Spaces) zunehmend in den Fokus städtischer Gesellschaften und auch der Stadtforschung. Dabei verteilen sich die für Kulturschaffende, für die Kreativwirtschaft und für die kreative Stadtgesellschaft relevanten Räume nicht gleichmäßig in der Stadt oder konzentrieren sich vorwiegend in ausgewiesenen Gewerbegebieten. Damit die Potentiale innovativer und Impuls gebender Orte für Produktion und Ideenentwicklung in der Stadt Braunschweig optimal genutzt werden können, sollen beispielhafte Creative Places in Braunschweig erfasst und typisiert werden. Ferner sollen Entwicklungsperspektiven für unterschiedliche Typen kreativer Räume definiert werden.

Die Braunschweigische Landschaft fördert das Bewusstsein für kulturelles Erbe, schärft die Verbundenheit der Menschen mit ihrer Region, stärkt Engagement vor Ort und schafft Identität. Im Vordergrund der Tätigkeit des Vereins stehen die Handlungsfelder Kulturförderung, Vernetzung und regionale Verbundenheit. Es arbeiten sowohl hauptamtliche als auch ehrenamtliche Mitglieder von anderen Vereinen in ihren Arbeitsgruppen zusammen. Immer wieder stellt sich die Frage, welches interessante Themen und Ansätze sein können, die erstens die urbanen Räume der heterogenen Braunschweigischen Landschaft mit den ländlichen Räumen verbinden und welche zweitens die mehrfach ehrenamtlich tätigen Vereinsmitglieder und weitere potenzielle Mitglieder zur Mitarbeit motivieren.

Im Rahmen von Campus.Metropolregion sollen Antworten darauf gefunden werden, wie

  • es gelingen kann, dass vorhandene Creative Places und Spaces in Braunschweig weiterentwickelt werden und in die umliegenden Quartiere ausstrahlen
  • Formate aussehen können, die geografisch den ländlichen Raum und den städtischen Raum verbinden und strukturell die Aktiven des Vereines Braunschweigische Landschaft e.V. mit weiteren Kulturakteuren verbinden können.

Bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindliche Bausteine:

Göttingen

„Göttingen als Campus-Stadt“

Projektakteure:

  •  Stadt Göttingen, FB Kultur
  •   musa e.V.
  •   Neues Junges Theater Göttingen gGmbH
  •   Göttinger Kommunikations- und Aktionszentrum KAZ e.V.
  •   STELLWERK – Das Netzwerk Göttinger Kreativwirtschaft e.V.

Entwicklung vielfältiger offener, in die Stadtgesellschaft hineinwirkender Kreativzellen und neuer Formate ausgehend von etablierten kulturellen, soziokulturellen und kreativwirtschaftlichen Akteuren

Der Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen setzt auf die Weiterentwicklung und Öffnung der vielfältigen in Göttingen aktiven, kulturellen Einrichtungen und Akteure als Impulsgeber für Kultur- und Kreativwirtschaftsförderung und letztliche auch aktivierende Formen der Stadtentwicklung. Das Impulsprojekt greift Initiativen auf, die anknüpfend an ihre Kernaufgaben und ihre Zielgruppen, neue Wege der Öffnung gehen.

Im Rahmen von Campus.Metropolregion sollen regionale Initiativen begleitet werden und es soll dargestellt werden, wie:

  • unterschiedliche Netzwerkknoten als Impulsgeber für aktivierende Stadtentwicklung wirken können und mit welchen Instrumenten sie arbeiten können.

Es werden die folgenden Maßnahmen unterstützt:

  • ein koordiniertes schnittstellenübergreifendes Vorgehen der Projektpartner,
  • die Begleitung der Konzeption und Umsetzung von strategischen Instrumenten in Anlehnung an das Format Living Lab zur Verbindung von Kultur/Jungendkultur und Stadtrentwicklung (Otfried-Müller-Haus/Wochenmarkt) sowie die Kultivierung des Zusammenspiels von Soziokultur, Kunst und Kreativwirtschaft (Kulturetage des Kulturzentrums musa e.V. /Weststadt).

.Bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindliche Bausteine :

  • Durchführung und Dokumentation eines Living Labs „Otfrieds Garten“ vom 12. – 14.05.2018 in Göttingen.
Wolfsburg

„Wolfsburg als Experimentierfeld für neue Ansätze in der städtischen Entwicklung“

Projektakteure:

  •   Stadt Wolfsburg, FB 21
  •   Stadt Wolfsburg, Städtische Galerie
  •   Stadt Wolfsburg, Dezernat für Digitalisierung, Wirtschaft und Kultur

Unterstützung von Kreativzellen und Entfaltungsräumen für kreative Ansätze in Wolfsburg und auf metropolitaner Ebene

Wolfsburg ist seit seiner Stadtgründung immer wieder Vorreiter für stadtentwicklungs- und wirtschaftspolitische Experimente, häufig im Zusammenwirken von Stadtverwaltung und Konzern. Ende 2016 hat die Stadt gemeinsam mit der lokalen Wirtschaft eine Initiative zur Entwicklung der digitalisierten Großstadt gestartet. Diese Initiative greift aktuelle Herausforderungen von Globalisierung, technischem Wandel und damit einhergehender gesellschaftlicher Veränderung sowie die Möglichkeiten von Kultur und Kreativwirtschaft diese zu vermitteln auf.

Eine der großen Herausforderungen der städtischen Digitalisierung wird darin liegen, Antworten auf den Umgang mit neuen technischen Infrastrukturen, mit neuen Arbeitsformen, mit digitalen Geschäftsmodellen und Angeboten zu finden und diese an Bürger und Kulturschaffende sowie Politik und Wirtschaft zu kommunizieren. In einem möglichst offenen Diskurs soll das Thema digitale Entwicklung und seine Auswirkungen auf die Stadt mit Akteuren aus Wolfsburg und der Metropolregion behandelt werden.

​Es wird die Konzeption und Umsetzung eines Veranstaltungsformats für die Weiterentwicklung der Phaenomenale zum Festival für Kultur und Digitales unterstützt. Ziel der „neuen“ Phaenomenale ist es, den Austausch zwischen Kulturschaffenden, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung zu befördern und einen spannenden Impuls Ausrichtung der Stadt im Schnittfeld Kultur und Digitales zu geben.

Bereits umgesetzte oder in Planung befindliche Bausteine:

  • Konzeption und Realisierung einer Kick-off-Veranstaltung zur Neuausrichtung am 22.10.2019 in Wolfsburg
Helmstedt

„Die Altstadt als Campus in Helmstedt“

„Die Provinz als Entfaltungsfeld“

Projektakteure:

  • Stadt Helmstedt
  •  Landkreis Helmstedt
  •  Campus Helmstedt e.V.
  •  ekis e.V.

Entwicklung aktivierender Strategien in kleineren Städten und Gemeinden sowie im ländlichen Raum

In Stadt und Landkreis Helmstedt konnten zivilgesellschaftliche Netzwerke bereits erste Erfahrungen mit eigeninitiativ entwickelten und betriebenen Kreativen Orten sammeln. Darauf soll bei der Aktivierung weiterer kleinstädtischer und ländlicher Räume zurückgegriffen werden. Ziel ist es, den Ansatz der Creative Places auf den ländlichen Raum zu übertragen.

Im Rahmen von Campus.Metropolregion soll erprobt werden, wie

  • neue Entfaltungsräume, Kreativzellen auch auf dem Lande entstehen und neue Landkultur generiert werden kann,
  • Kreativtourismus im ländlichen Raum gestaltet und befördert werden kann,
  • vor dem Hintergrund erster Kooperationserfahrungen bei der Entwicklung einer gesellschaftlich getragenen Kreativzelle, auch komplexere Entwicklungsaufgaben bewältigt und gemeinschaftlich getragen werden können.

Es werden unterstützt:

  • ein Konzept zur Weiterentwicklung eines Creative Place in der Kleinstadt
  • ein Konzept ein Zielgruppen offenes Schlüssel- und Portalprojekt im Bahnhofsumfeld für Kleinstadt und ländlichen Raum
  • ein Konzept die Kultivierung von Stadt-Land-Kooperationen
  • ein Konzept für die Entwicklung eines Creative Place für den ländlichen Raum
  • die Durchführung mindestens einer impulsgebenden Maßnahme in 2018

Bereits umgesetzte oder sich in der Umsetzung befindliche Bausteine:

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