GÖTTINGEN. Der 10. Niedersächsische Gesundheitspreis für die innovativsten Gesundheitsprojekte des Jahres geht in der Kategorie „eHealth – digitale Lösungen in herausfordernden Lösungen“ an das Göttinger Projekt „DICTUM Rescue“. Die Sprach-App wurde von der UMG, aidminutes GmbH, dem Malteser Hilfsdienst, der Berufsfeuerwehr Braunschweig und dem Rettungsdienst des Landkreises Helmstedt entwickelt und soll die Verständigung zwischen Rettungssanitätern*innen und nicht deutsch sprechenden Patientinnen und Patienten erleichtern. „Digitalisierung leistet schon heute in Niedersachsen einen entscheidenden Beitrag zur Gestaltung von Versorgungsprozessen im Gesundheitswesen“, sagte Stefan Muhle, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, in seiner Laudatio. „Darum prämieren wir heute mit der App „DICTUM-Rescue“ ein innovatives, praxisnahes Produkt aus Niedersachsen. Die App bietet eine praktische Unterstützung für Rettungskräfte in Notfallsituationen und ist erfolgreich im Einsatz.“ Jan Seeger, Mitglied des Vorstandes der AOK, ergänzte: „Die letzten Monate haben besonders gezeigt, wie digitale Anwendungen Brücken bauen und medizinische Versorgung sichern. In medizinischen Notfallsituationen können nun auch Sprachbarrieren überwunden werden. Das Projekt „DICTUM Rescue“ zeigt beispielhaft, wie mit einer App die Verständigung in Notfällen erleichtert werden kann.“ Das Projekt aus der Metropolregion könnte bundesweit zum Einsatz kommen. Coronabedingt fand die Preisverleihung 2020 virtuell im Livestream statt.

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