Hameln – Paris – Barcelona

 

HAMELN, 4. September 2018.-  Unter dem Motto „Hameln – Paris – Barcelona“ fand am gestrigen Montag (3.9.2018) die zentrale Versammlung der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg statt. Im Mittelpunkt standen die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung, die Elektromobilität sowie die europäische Kooperation.

Oberbürgermeister Stefan Schostok, Hannover, sprach sich als Vorsitzender des Aufsichtsrates für ein stärkeres europäisches Engagement auf den kommunalen und regionalen Ebenen aus. Eine Möglichkeit sieht er in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Schostok wies darauf hin, dass in einigen EU-Staaten viele junge Menschen keinen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz finden. In der Metropolregion wiederum klagen viele Betriebe über einen Fachkräftemangel und fehlende Bewerber für Ausbildungsplätze.

Das Motto Hameln – Paris – Barcelona wurde vom Oberbürgermeister der Rattenfängerstadt Claudio Griese als Hinweis interpretiert, dass die Europäische Union nicht nur aus Metropolen, sondern aus einer Vielzahl von kleineren und mittleren Städten bestehe. Griese sah die Zusammenarbeit in der Metropolregion als eine gute Möglichkeit, Städte wie Hameln besser in Europa zu platzieren. Die Metropolregion wird im Oktober auf dem Pariser Autosalon sowie auf dem Smart City Expo World Con-gress in Barcelona aktiv sein.

In einem Forum zur Rolle der Neuinterpretation von Städtepartnerschaften diskutierten Landtagsabgeordnete mit Vertretern von bi-nationalen Initiativen und Partnerschaftskomitees.

Versammelt hatten sich rund 200 Personen aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und dem Land Niedersachsen, die den großräumigen Verbund in der 3,8 Millionen Einwohner starken Metropolregion tragen.

In einem Podiumsgespräch setzten sich die ehemalige Geschäftsführerin der Piratenpartei Marina Weisband und der Chefredakteur des t3n-magazins Luca Caracciolo mit den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung auseinander.