Batterie schlägt Wasserstoff – Technologieoffenheit wird zum Entwicklungshemmnis

HANNOVER, 22. März 2019.- Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG Herbert Diess hat bei alternativen Antrieben eine Konzentration auf batterieelektrische PKW gefordert. Zudem setzt sich Diess für eine Förderung kleinerer Elektroautos ein. Diese Ausrichtung deckt sich mit der den Erfahrungen der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg, die weder beim Wasserstoff noch bei synthetischen Kraftstoffen in absehbarer Zeit in den Segmenten der PKWs und leichten Nutzfahrzeugen eine Markchance sieht.

Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion plädiert nun dafür, dass auch die lokalen und regionalen Entscheidungsgremien flächendeckend den Batteriefahrzeugen den Vorrang einräumen:

„Unter dem Deckmantel der Technologieoffenheit ist in den vergangenen Jahren viel Zeit vergeudet worden. Nun müsste gerade in der Heimatregion von Volkswagen die Elektromobilität mit batterieelektrischen Autos vorangetrieben werden. Neben dem Aufbau einer intelligenten Ladeinfrastruktur geht es um den Einsatz von Elektroautos. Der Zusammenschluss der Kommunen in der Metropolregion hat im letzten Jahr beschlossen, dass ab 2020 nur noch Elektroautos für die kommunalen Fuhrparks beschafft werden sollen. Mit der neuen Strategie von Volkswagen stehen dann auch die notwendigen Fahrzeuge zur Verfügung.“

Nachfrage nach den neuen elektrischen VW-Modellen

Die Metropolregion bietet über ihre Flotte electric besondere Angebote zur Elektrifizierung der kommunalen Flotten. In den vergangenen Tagen herrschte hier eine große Nachfrage bezüglich der neuen Volkswagen-Modelle. Die Metropolregion wird sich an einer überregionalen Beschaffungsinitiative beteiligen.

Foto: metropolregion.de