Aufsichtsrat beschließt 45 zusätzliche E- Busse

 

Der Aufsichtsrat der Kraftverkehrsgesellschaft mbH Braunschweig (KVG) hat in seiner Sitzung am 12. April 2018 grünes Licht für die Umstellung der KVG-Busflotte auf rund 25 Prozent Elektrobusanteil gegeben. Die derzeit drei Fahrzeuge umfassende Elektrobusflotte soll bis 2023 auf 48 Solobusse mit elektrischem Antrieb wachsen.

In diesem Jahr beabsichtigt die KVG bereits sechs neue E-Busse zu beschaffen. Voraussetzung dafür ist eine Förderung aus Finanzmitteln des Landes Niedersachsens und/oder des Bundes. Mittelfristig plant die KVG ihre batteriebetriebenen Fahrzeuge gleichmäßig auf den Betriebshöfen Salzgitter-Lebenstedt, Salzgitter-Bad, Wolfenbüttel und Helmstedt zu stationieren. Grundlage für den zukunftsweisenden Beschluss des KVG-Aufsichtsrats ist das positive Fazit aus dem Projekt Leo (Linienbetrieb mit elektrischen Omnibussen), welches die KVG vor rund zwei Jahren startete.

Nach einer europaweiten Ausschreibung lieferte der in Salzgitter ansässige Hersteller Sileo zum Jahreswechsel 2016/2017 drei Elektrobusse an die KVG aus. Die KVG testete je einen Elektrobus des Typs Sileo S12 im Linienbetrieb Salzgitter und Wolfenbüttel erfolgreich auf Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit, Komfort für die Fahrgäste und technische Anforderungen. Ein Fahrzeug des Typs Sileo S10 verkehrte zunächst in Salzgitter und wurde im August 2017 an seinen eigentlichen Standort Helmstedt verlegt.

Für Frank Klingebiel, Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter und Aufsichtsratsmitglied der KVG, hat der Aufsichtsratsbeschluss Signalwirkung: „Die KVG hat mit dem Projekt Leo gezeigt, dass sich Elektrobusse auch in einer Flächenstadt wie Salzgitter erfolgreich betreiben lassen. Die Fahrzeuge unseres heimischen Elektrobusherstellers Sileo belegen die hohe Leistungsfähigkeit des Mobilitätsstandortes Salzgitter. Dieser wird seit Jahrzehnten durch zahlreiche international tätige Unternehmen geprägt. Mit insgesamt 24 Elektrobussen in Salzgitter wird die KVG in wenigen Jahren einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung der CO2- und Lärmbelastung leisten. Damit trägt sie ebenso wie unsere Industrieunternehmen weiter zur positiven Stadtentwicklung bei.“

 

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Bild: Sileo GmbH