in.spe – Innovationen für die Verbindung von Verkehrs- und Energiewende

Ein neues Projekt für die Metropolregion

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Das Gebiet der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg soll im Zuge der MobilitätsWerkStadt 2025 auf einer großräumigen Gebietskulisse den Umbau der Mobilitätswelt als mutiges Vorha­ben vorantreiben und die Veränderungen der Verkehrstechnologien, die Ausbreitung der Digitalisierung sowie die durch die Bekämpfung des Klimawandels notwendigen Umstellungen im Energiesektor aktiv gestalten. In einem der weltweit wichtigsten Standorte der Fahrzeugindustrie sollen die besonderen Synergieeffekte der Kooperation von Kommunen, Unternehmen, wirtschaftsnahen Verbänden, Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen sowie dem Land Niedersachsen für eine innovative Strategie- und Maßnahmenentwicklung bei der Verbindung von Verkehrs- und Energiewende genutzt werden.

Die Vorteile einer großräumigen Gebietskulisse, die mit Ausnahme von Millionenstädten alle in Deutschland vorhandenen Raumtypen umfasst, sollen bezüglich der Übertragbarkeit der Erkenntnisse schon im Entwick­lungsprozess herausgestellt werden. Die Ausweisung als Zielgebiet der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung soll von den Beteiligten auch dahingehend genutzt werden, bürokratische Hemmnisse in den eigenen Wirkungskreisen abzubauen und den Anpassungsbedarf übergeordneter Regelwerke im Verkehrs- und Energiesektor zu identifizieren.

Das Vorhaben läuft unter dem Titel in.spe – Innovationen für die Verbindung von Verkehrs- und Energie­wende und wird von den Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg e. V. getragen.

Das Vorhaben  in.spe gliedert sich in drei Handlungsfelder:

  • Metropolregion elektrisieren,
  • Fahrzeugexperimente
  • Rettungsinseln

Handlungsfeld Metropolregion elektrisieren

Die konzeptionellen Grundlagen zur Förderung der Elektromobilität sollen in dem Handlungsfeld Metropolregion elektrisieren gestärkt werden. Für die Kommunen unterhalb der Großstadtebene werden Musterkonzepte angeboten. Auf der großräumigen Ebene wird ein Gesamtkonzept entwickelt. Hier baut die Metropolregion auf die Ergebnisse abgeschlossener oder bestehender Projekte auf. Auf dieser Basis können die in dem Vorhaben in.spe gesuchten innovativen Lösungen zur Verbindung von Verkehrs- und Energiewende geschaffen werden.

Handlungsfeld Fahrzeugexperimente

In diesem Handlungsfeld sollen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf 1,2,3,4 oder mehr Rädern, die noch nicht als Serienfahrzeuge angeboten werden, schneller in der Praxis erprobt werden können. Hier bietet sich eine Bereitstellung über die vom Verein Kommunen betriebene vollelektrische Modellflotte Flotte electric an. Zusätzlich können einzelne Städte und Gemeinden im Gebiet der Metropolregion den Fahrzeugherstellern Testmöglichkeiten in ihrem Gebiet zur Verfügung stellen. Diese Aktivitäten sollen dazu beitragen, dass das vereinbarte Ziel der Kommunen, ab dem Jahr 2020 nur noch lokal emissionsfreie Fahrzeuge zu beschaffen, erreicht wird.

Handlungsfeld Rettungsinseln

Unter dem Titel Rettungsinseln arbeitet das Vorhaben in.spe an Lösungen für die deutlich sichtbare Verbindung von Verkehrs- und Energiewende. Es geht um die Platzierung von Einrichtungen, die lokal erneuerbare Energie erzeugen und speichern. Anpasste Ladeinfrastruktur sowie Leihfahrzeuge sollen den zentralen Herausforderungen der Elektromobilität begegnen. Im Zuge der Entwicklung von Rettungsinseln soll ein besonderer Schwerpunkt auf die ästhetische Gestaltung gelegt werden. Zu diesem Zweck werden entsprechende Wettbewerbe stattfinden.

Träger des Vorhabens in.spe sind die Kommunen in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg e. V. In diesem Verein sind alle kreisfreien Städte, Landkreise und mehrere kreisangehörigen Gemeinden sowie regionale Verbünde im Gebiet der Metropolregion organisiert. Der Verein bündelt die Interessen der Kommunen in der Metropolregion GmbH, wird aber auch seit 2012 als Träger und Partner von regionalen und überregionalen Modellvorhaben im Bereich Mobilität und Energie aktiv. Partner des Projekts sind der Landesverband erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen (LEE), das Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH), Hameln, der Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Niedersachsen, das Energie-Forschungszentrum Nieder­sachsen (EFZN), Goslar sowie die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH, die im Gebiet der Metropolregion die großräumige Kooperation von Kommunen, Unternehmen, wirtschaftsnahen Verbänden, Hochschulen und dem Land Niedersachsen koordiniert. Der Verein Kommunen ist größter Gesellschafter der Metropolregion GmbH.

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Unser Projektpartner:

peter.loeck@metropolregion.de

Peter Löck
in.spe
» E-Mail
T +49 511 898586-11

Bianca Schmidt
Flotte electric
» E-Mail
T +49 511 898586-22

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