Starke Impulse zur Digitalisierung im Gesundheitswesen kommen aus dem Institut für Informatik an der Technischen Universität Clausthal:
Ein Team um Prof. Dr.-Ing. Michael Prilla vom Lehrstuhl für Human-Centered Information Systems ist an der Entwicklung der „Pflegebrille“ beteiligt, der Lehrstuhl für Software Systems Engineering von Prof. Dr. Andreas Rausch (2.v.r.) entwickelt gemeinsam mit dem Landkreis Goslar und der Braunschweiger in-tech engineering GmbH eine „Vorsorge-App“. Über den aktuellen Stand beider Projekte informierte sich jetzt Metropolregions-Geschäftsführer Kai Florysiak
(3.v.l.). Die personalisierte App für die Gesundheitsvorsorge soll dabei unterstützen, zur richtigen Zeit den richtigen Arzt in der Nähe zu finden. Die Bedienung erfolgt intuitiv über eine visuelle Darstellung des menschlichen Körpers und seiner Organe. Zu den Körperregionen können sich Nutzer Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen und Ärzten in ihrer unmittelbaren Nähe anzeigen lassen. Durch die Personalisierung der App mit Geschlecht und Alter lassen sich individuelle Gesundheitsvorsorgepläne erstellen und nachverfolgen, was einen zusätzlichen Anreiz zur Nutzung der Vorsorgeangebote bietet. In einem nächsten Schritt ist auch eine Verknüpfung zu Bonus-Programmen von Krankenkassen denkbar. Derzeit wird ein Prototyp entwickelt, für die Erweiterung der Funktionen ist das Entwickler-Team auf weitere Fördermitteln angewiesen. Bei einem gemeinsamen Besuch des Projektes mit Goslars Landrat Thomas Brych (4.v.l.) auf der CeBIT sagte Florysiak hierbei seine Unterstützung zu.

Etwas weiter ist dabei bereits das von mehreren, bundesweit verteilten Partnern getragene Projekt Pflegebrille. Für den Zeitraum von drei Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, wird eine Anwendung entwickelt, die professionelle Pflegekräfte sowie (mit-)pflegende Angehörige mittels Augmented Reality in der häuslichen Pflege unterstützen soll. Das Ziel: Mehr Zeit für den Menschen.

 

Foto: Lippelt

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