METROPOLREGION. Am Donnerstag, den 17. Dezember 2020, ab 16.30 Uhr, findet der letzte smart.mobile.health-Talk in diesem Jahr statt. Die Serie der virtuellen Gesundheitstreffen 2030 der Metropolregion mit Fachleuten aus der Gesundheitswirtschaft behandelt dieses Mal die Pflege in der nahen Zukunft.

Unser Thema des Abends:
Die Pflege im Jahr 2030.

Künstliche Intelligenz, Robotik und digitale Vernetzung sorgen für eine qualitative Aufwertung der Pflege. Sie machen die Pflege sicherer und ermöglichen den Patienten mehr Selbstständigkeit und Zufriedenheit im Lebensstil.

Unsere Gäste:

  •     Prof. Dr. Martina Hasseler (Professur Klinische Pflege, Ostfalia Hochschule)
  •     Vera Lux (Pflegedirektorin, Medizinische Hochschule Hannover)
  •     Prof. Dr. Anne Meißner (Professur Pflege und Versorgungsorganisation, Universität Hildesheim)
  •     Tiemo Böhm (Bereichsmanager Senioren & Pflege, AWO Bezirksverband Braunschweig e.V.)
  •     Thomas Hofer (Oberlandeskirchenrat, stellv. Landesbischof, Aufsichtsvorsitzender Diakonie)

Gegenstand des Talks:
Peter Meier ist 90 Jahre alt und hatte vor zehn Jahren einen Schlaganfall. Seitdem ist er auf seinen Rollator angewiesen. Der Patient hat Bluthochdruck und muss täglich Medikamente einnehmen. Auch seine Frau Ingrid Meier, 87 Jahre alt, hat gesundheitliche Einschränkungen – Diabetes und Arthrose in beiden Knien. Das Ehepaar Meier lebt in einer Wohnung, die vollständig mit Sensorik ausgestattet ist – Pflegeheime gibt es nicht mehr.

Die smarte Wohnung hat bei Ingrid Meier vor kurzem eine Verhaltensveränderungen festgestellt und ihren behandelnden Arzt selbsttätig informiert. Sämtliche Daten deuten auf eine angehende Demenz hin. Ihr Umfeld hat davon noch nichts gemerkt. Der Arzt empfiehlt eine Demenz-Therapie-App, die auf Wunsch der Gesundheitskundin umgehend auf ihrem Pflegeroboter sowie auf ihrer Virtual-Reality-Brille installiert wird. Zusätzlich werden ihr ab sofort personalisierte Medikamente und Nährstoffe geliefert. Der Roboter erinnert Frau Meier nun täglich an das Training, die Gedächtnisspiele machen ihr Spaß, da sie durch das Training mit dem Roboter oder mit der VR-Brille viel Abwechslung bei den Übungen hat.

Auch für Peter Meier ist der Roboter eine große Hilfe: Sein Blutdruck wird mehrmals täglich von einem smarten Klebetattoo, das er am Arm trägt, automatisch gemessen und in einer App gespeichert – sogar nachts, während er schläft. Bei gesundheitsgefährdenden Auffälligkeiten wird automatisch und umgehend medizinisches Fachpersonal kontaktiert. Sollte doch einmal ein Hausbesuch durch eine Pflegekraft notwendig sein, ist diese bestens ausgestattet: Mit ihrer Augmented-Reality-Brille erfolgt die Dokumentation per Sprachsteuerung automatisch, in der Beratungs-App der Brille sind medizinische Informationen hinterlegt, Diagnosen können per App (z.B. „Ada“) zuverlässig gestellt werden. Hierdurch verfügt die Pflegekraft über mehr Kompetenzen für eine medizinische Behandlung.

Wir fragen:
Was heißt das aber konkret für die Menschen und wohin geht die Reise in zehn Jahren? Wie sieht das breite Aufgaben- und Handlungsfeld Pflege im Jahre 2030 aus? Wie wird sich die Pflegesituation in Deutschland verändern? Welche Technologien werden wir in der Pflege nutzen? In welchem Umfeld wird Pflege stattfinden? Wer wird pflegen? Wie werden Pflegekräfte und Technologie zusammenarbeiten? Welche Rolle werden stationäre, ambulante und häusliche Pflege spielen und wie wird sich die Gewichtung verändern?

Hintergrund zum Talk:
Die smart.mobile.health-Talks der Metropolregion gehen in die fünfte Runde. Diesmal steht nicht Corona im Fokus, sondern unsere Zukunft. Oder gibt es mehrere Zukünfte? Wir wollen mit Ihnen den Blick nach Morgen werfen – ein Bogen von zehn Jahren… klingt überschaubar – aber wie sieht die Gesundheitsversorgung in 10 Jahren konkret aus? Jeder der vier Talks in der zweiten Jahreshälfte 2020 widmet sich einem Thema.

Wir sind davon überzeugt, dass gute Entscheidungen vor allem dann zustande kommen, wenn wir wissen, wo wir hin wollen und wie die Rahmenbedingungen wahrscheinlich sein werden. Deshalb fragen wir Sie: Wie wird es sein im Jahre 2030? Sie sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen:
Fragen senden Sie entweder vorab an health@metropolregion.de oder während der Veranstaltung im Chat.

https://us02web.zoom.us/j/85346131215?pwd=ekN1b1F3a0JzQkF4RS9kZTVZWU9TUT09
Meeting-ID: 853 4613 1215
Kenncode: 486908

Selbstverständlich können Sie die Diskussion auch bequem auf YouTube verfolgen.
YouTube: https://www.youtube.com/user/Metropolregion2012

Wir freuen uns auf Sie!

Wir danken unseren #gemeinsamfürmorgen-Partnern herzlich für ihre Unterstützung:
Magrathea Informatik GmbH, PricewaterhouseCoopers (PwC), skbs.digital GmbH, Techniker Krankenkasse und WEDOO by vitagroup.

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