40% des Stromes in Deutschland aus erneuerbaren Energiequellen

HANNOVER, 4. Januar 2019.- Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat die Jahresauswertung 2018 zur Stromerzeugung in Deutschland veröffentlicht. Danach stammen rund 40 % des Stromes aus erneuerbaren Energiequellen. Danach verzeichnete die Solarenergie mit einem Plus von 16 Prozent den größten Zuwachs vor der Windenergie mit 5,4 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Kohle, Gas und Wasserkraft verringerte sich.

Die deutschen Photovoltaikanlagen speisten 2018 etwa 45,7 TWh ins öffentliche Netz ein, das waren 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zubau von 3,2 Gigawatt erhöhte die installierte Gesamtleistung auf 45,5 Gigawatt (Stand Ende November).

Die maximale Solarleistung wurde am 2. Juli 2018 um 13:15 Uhr mit etwa 32 Gigawatt erreicht, das waren 39 Prozent der gesamten Stromerzeugung zu diesem Zeitpunkt. Von April bis August 2018 war die monatliche Stromerzeugung von PV-Anlagen höher als die von Steinkohlekraftwerken. Windenergie produzierte 2018 ca. 111 TWh und war damit die zweitstärkste Energiequelle nach der Braunkohle.

Bei der Bewertung der Klimafreundlichkeit von Elektrofahrzeugen wird natürlich auch der verwendete Fahrstrom berücksichtigt. Als Berechnungsgrundlage wird der jeweilige Strommix eines Landes genutzt. Bei vielen Untersuchungen wurde in der Vergangenheit 30 % als Anteil der erneuerbaren Energiequellen für die Stromproduktion in Deutschland angenommen. Mit der deutlichen Zunahme des EE-Stromes verbessert sich also die Klimabilanz der Fahrzeuge mit Elektroantrieb. Auch durch ihre deutlich höhere Energieeffizienz tragen Elektrofahrzeuge zur Erreichung der Klimaschutzziele bei.

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