Patienten-Schutz-Gesetz tritt in Kraft
Mit dem „Patientendaten-Schutz-Gesetz“ werden digitale Angebote wie das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzbar – und sensible Gesundheitsdaten gleichzeitig bestmöglich geschützt. Mit einer neuen, sicheren App können Versicherte E-Rezepte künftig in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen. Facharzt-Überweisungen lassen sich digital übermitteln. Und Patienten bekommen ein Recht darauf, dass der Arzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) befüllt. Darin lassen sich ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe U-Heft für Kinder und das Zahn-Bonusheft speichern.

Erinnerungsfunktion und Datenspende: Interner Bericht zeigt Pläne für Corona-Warn-App
Gesundheitsminister Jens Spahn will bei der Corona-Warn-App nachbessern. Nach Angaben des Spiegels wurde die Corona-Warn-App mittlerweile rund 22,4 Millionen Mal heruntergeladen. Unter anderem sollen mit der Nachbesserung Nutzerinnen und Nutzer zukünftig mehrfach daran erinnert werden, positive Testergebnisse auch in die App einzutragen. Um zusätzliche Daten zu erhalten, sollen positiv getestete Nutzerinnen und Nutzer der Corona-Warn-App zukünftig auch mithilfe von Umfragen zur Angabe weiterer Informationen gebeten werden. Die Teilnahme an diesen Umfragen erfolgt nach Informationen des Spiegels auf freiwilliger Basis. Außerdem werde geprüft, inwieweit die Integration eines freiwilligen „Kontakttagebuchs“ denkbar wäre. Nutzerinnen und Nutzer könnten dort aufführen, mit wem sie sich getroffen haben. Die Daten sollen dann bei der Kontaktnachverfolgung genutzt werden.

Ärzte sehen Gesundheits-Apps als hilfreich an
Die Akzeptanz von Gesundheits-Apps ist in den vergangenen sechs Jahren erheblich gestiegen – das zeigt die aktuelle Studie „Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2020 / 2“ der Stiftung Gesundheit. Noch vor sechs Jahren zeigte sich das Gros der Ärzte skeptisch, heute stimmen mehr als 70 Prozent von ihnen zu, dass gezielt eingesetzte Gesundheits-Apps hilfreich sein können. Etwa ein Drittel der Ärzte habe ihren Patienten bereits entsprechende Apps empfohlen. Den größten Nutzen sehen Ärzte bei somatischen Anwendungen: Mehr als 80 Prozent können sich einen sinnvollen Einsatz in der Sportberatung und -anleitung, bei Tagebuchanwendungen zum Beispiel für Allergiker, zur Aufzeichnung von Vitalparametern, zur Ernährungsberatung oder Verhaltenskontrolle vorstellen. Kritisch beurteilen sie dagegen Apps in psychischen Anwendungsgebieten wie Depression oder Sucht. Aus der Studie ergeben sich zudem Hinweise auf ungeklärte Fragen und organisatorische Hürden. So kritisierten zahlreiche Ärzte einen Mangel an Testmöglichkeiten für Behandler. Industrie und Krankenversicherer seien gut beraten, solche Handlungsempfehlungen aufzugreifen und entsprechende Möglichkeiten zu schaffen.

Ärzte können Digitale Gesundheitsanwendungen einfacher verordnen und empfehlen
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat die ersten „Digitalen Gesundheitsanwendungen“ (DiGAs) – auch als „Apps auf Rezept“ bezeichnet – gelistet, die durch Ärzte verschrieben werden können. Ärzte mit bestimmten Arztinformationssystemen der CompuGroup Medical (CGM) können DiGAs ab sofort kostenlos, einfach und in ihrem gewohnten Praxisalltag verordnen. Um die Verordnung so komfortabel wie möglich zu gestalten, hat die CGM das App Verordnungscenter entwickelt, das speziell auf die Darstellung und Verordnung von Gesundheitsanwendungen ausgerichtet ist. Die verordneten Apps können Patienten ebenfalls einfach und bequem über das Clickdoc Health Center einlösen. Damit schafft die CompuGroup Medical eine DiGA-Plattform aus einer Hand für Gesundheitsprofis und Patienten.

Deutsche Uni machen fit für den Arbeitsmarkt
Im globalen Hochschulranking „Global Employability Survey“, dass die Vorbereitung für das Berufsleben bewertet hat, werden deutsche Hochschulen von Studierenden und Personalvermittlungen immer besser bewertet. Die internationale Konkurrenz ist kaum noch stärker in der Reputation. In der aktuellen Auswertung für 2020 landet Deutschland im weltweiten Hochschulranking auf dem dritten Platz. Nur Hochschulen in den USA und Frankreich bereiten ihre Studierenden besser auf den Arbeitsmarkt vor. Im Vergleich zum Ranking von 2010 ist das eine Steigerung um neun Ränge. In der Liste der Top-15-Nationen stieg nur Südkorea in diesem Zeitraum deutlicher auf als Deutschland, nämlich um zwölf Plätze. Unter die Top Ten schaffen es die deutschen Hochschulen zwar noch nicht, aber die TU München steht immerhin auf Platz 12, gefolgt von der HU Berlin (39), Uni München (43), Uni Heidelberg (44), Uni Hamburg (119), Uni Frankfurt a. Main (120) und Uni Köln (181) und Uni Bonn (234). 17 Universitäten landen unter den Top 250. Die Universitäten aus der Metropolregion sind nicht unter den besten 250 Universitäten.

Michael Rose ist neuer gleichberechtigter Geschäftsführer der Metropolregion GmbH
Die Geschäftsführung der Metropolregion GmbH hat mit Michael Rose einen neuen gleichberechtigten Geschäftsführer bekommen, der nach der Pensionierung von Raimund Nowak frei geworden war. Rose ist gleichzeitig Geschäftsführer des Vereins Kommunen und wird sich auf Geschäftsleitungsebene um die Themenfelder Mobilität und Stadortmarketing (ExpoReal) kümmern. Kai Florysiak wird als Geschäftsführer weiterhin das Aufgabenfeld Gesundheitswirtschaft verantworten.

X