Innovative Lösungen für die Verbindung von Verkehrs- und Energiewende
Rettungsinseln und Experimentierräume für E-Fahrzeuge

2. Dezember 2019. – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Programms „MobilitätsWerkStadt 2025“ rund 50 Projekte in Deutschland. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Forschungseinrichtungen werden Lösungen für eine klimafreundliche Mobilität erarbeitet. Laut Mitteilung des Bundesministeriums zählt auch der Vorschlag der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg zu den ausgewählten Vorhaben. Unter dem Titel in.spe stehen Innovationen zur Verbindung von Verkehrs- und Energiewende im Fokus dieses Projekts. Partner sind der Branschenverband Erneuerbare Energieen Niedersachsen/Bremen sowie das Energieforschungszentrum Niedersachsen und das Institut für Solarenergiefroschung Hameln.

Rettungsinseln
Der Vorschlag in.spe beschäftigt sich mit der für den Klimaschutz dringend notwendigen Verbindung von Verkehrs- und Energiewende. Es geht um die Entwicklung intelligenter Lösungen für das Laden von Elektrofahrzeugen. Unter dem Titel Rettungsinseln wird eine Lösung für die Bereitstellung von Lade- und Speichermöglichkeiten von Strom sowie die Integration von Leihsystemen für Elektrofahrzeuge entwickelt. Die Rettungsinseln eignen sich hervorragend für neue Wohnquartiere und für Schulparkplätze. Gemeinsam mit dem Energieforschungszentrum Niedersachsen (EFZN) und dem Institut für Solarenergieforschung Hameln wird hier an einer umsetzungsfähigen Lösung gearbeitet. Der Strom für den Antrieb von Elektrofahrzeugen soll aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Deshalb ist der Landesverband erneuerbare Energie Niedersachsen/Bremen ebenfalls Partner des Vorhabens in.spe.

Neuen Fahrzeugen Räume bieten
Im Rahmen von in.spe sollen die Möglichkeiten untersucht werden, neuen Fahrzeugen mit Elektroantrieb den Markteinstieg zu erleichtern. In ausgewiesenen Experimentierräumen können Vorserien- und Kleinserienfahrzeuge erprobt werden.     

Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion
Die Auswahl durch das Bundesforschungsministerium ist eine weitere Anerkennung der Metropolregion als Entwicklerin neuer Lösungen in der Elektromobilität. Gemeinsam mit den laufenden Vorhaben des Bundesverkehrsministeriums und der EU können wir unsere strategische Position erneuerbar, elektrisch und europäisch ausbauen.

Qualifizierung für die nächste Phase
Die Metropolregion hat nun ein Jahr Zeit, um sich für die zweite Phase des Programms zu qualifizieren. Diese wird dann über drei Jahre dauern und bietet weitere Möglichkeiten der finanziellen Förderung. Für die erste Phase stellt das BMBF der Metropolregion rund 100.000 Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen unter:
» in-spe 
» Nachhaltige urbane Mobilität

Foto: Metropolregion

 

X
X