METROPOLREGION. Im zweiten digitalen Innovationsworkshop InCa 4D zur Innovativen Pflege am 06. November sind die Teilnehmer bei der Technikentscheidung Roboter- und Augmented Reality (AR)-Brillenmodel auf der Zielgeraden. Moderiert und begleitet wurde der Workshop erneut von der AWO Braunschweig, die auch Projektpartner ist. Nach einem Impuls durch Rifat Fersahoglu-Weber, Vorsitzender des Vorstands des AWO-Bezirkverbands Braunschweig, zu Innovationen in der Pflege, wurden die wirtschaftlichen Aspekte des Roboter- und AR-Brillen-Einsatzes vorgestellt. Wichtig sind dabei vor allem die Anwendungsfelder in der Pflegepraxis, die von den Partnern in Projektgruppen erarbeitet wurden. Die ersten drei Projektideen wurden durch eines kurzen Pitch vorgestellt.

Die ersten drei Anwendungsfelder für die Praxis
Eine der drei Projektgruppen, unter ihnen Prof. Reinhard Gerndt, Ostfalia Hochschule und Tiemo Böhm, AWO Braunschweig, stellten ihr Projektvorhaben im Bereich der Robotik vor. Roboter sollen in Zeiten der Pandemie das Besucher- und Empfangsmanagement in den verschiedenen Pflegeeinrichtungen unterstützen. Die Programmierung kann mit der Bereitstellung der Robotik Hardware direkt beginnen. Die Vorbereitung von der Softwareseite läuft bereits bei beiden Partnern. Eine zweite Gruppe möchte Roboter für Transportprozesse im stationären Bereich und im Bereich des Service-Wohnens einsetzen. Dabei fanden sich Robotikexperten der Uni Hannover und des Service-Dienstleisters MyHilda sowie auf Anwenderseite Vertreter aus der Pflegewirtschaft vom DRK zusammen. Die Projektidee befindet sich in der Entwicklungsphase. Im Bereich der Augmented Reality Brille für die Pflege legte die dritte Gruppe aus Teilnehmern von TU Clausthal, Pflegedienstleister Bettina Harms, DEJ Technology und Medifox ihren Fokus auf den Nutzen der Technologie in fordernden Pflegesituationen, sowie bei der Wissensvermittlung für komplexe Pflegeaufgaben. Zwischen den Arbeitsgruppen sollen auch Überschneidungen und Synergien genutzt werden, um eine genauere Identifikation der Mehrwerte des Produktes oder der Dienstleistung möglich zu machen.

Nächste Schritte
Die finale Technikentscheidung zur Beschaffung der AR-Brillen für die Pflege fällt in den nächsten Treffen der AG-Gruppe. Nach der Anschaffung der Technologie und der beginnenden Erprobungsphase der ersten Projekte wird die Metropolregion in den kommenden Wochen weitere Projekttreffen organisieren, um die richtigen Partner zusammenzuführen und weiter zu begleiten. Darüber hinaus werden aktuell weitere Fördermöglichkeiten geprüft und den Partnern kurzfristig vorgestellt. Ziel ist es, weitere Fördermittel in die Metropolregion zu generieren, damit das Projekt InCa 4D auf eine breitere technologische Basis gestellt werden kann. Die neue Projektseite wird in den nächsten Tagen online gehen.

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