Zwei französischen Filmen wurden letzte Wochenende im Rahmen des 34. Internationalen Filmfestival Brauschweig gezeichnet:

Der Publikumspreis „Der Heinrich“ geht an die französische Regisseurin Sarah Suco für „The Dazzled“ (Originaltitel: Les Éblouis), eine Geschichte über das Aufbegehren der 14-jährigen Camille, deren Familie immer stärker unter den Einfluss einer religiösen Gemeinschaft gerät.
Den mit 10.000 Euro dotierten Preis stiftet der Hauptsponsor des Festivals, Volkswagen Financial Services. Das Preisgeld geht zu gleichen Teilen an die Regisseurin und einen deutschen Verleih. Der Gewinnerfilm wurde erstmals mit einer Online-Abstimmung ermittelt.

Außerdem gewinnt „Les Éblouis“ den deutsch-französischen Jugendpreis KINEMA des Braunschweiger Filmfestivals. Aus insgesamt sechs Filmen wählte eine junge Jury aus vier Jugendlichen im Alter von 17 Jahren das Drama.

„Die TILDA“, den mit 5.000 Euro dotierten Frauen-Filmpreis, gewinnt „Slalom“ von Charlène Favier. „Der Debütfilm „Slalom“ der französischen Regisseurin und Drehbuchautorin Charlène Favier zeigt einfühlsam, vielschichtig und überzeugend die perfiden Mechanismen auf, die hinter Missbrauch stecken – hier am Beispiel eines Skitrainers und seiner 15-jährigen Schülerin“, so der Jury.

Das Festival plant, die Vorstellung der Gewinnerfilme im Frühjahr 2021 im Kinosaal mit den Preisträger*innen vor Ort nachzuholen, sobald die Pandemiesituation solche Veranstaltungen wieder verlässlich zulässt.

Insgesamt vergibt das 34. Internationale Filmfestival Braunschweig bei seiner ersten Online-Ausgabe sieben Preise im Gesamtwert von 33.500 Euro.

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