Großräumige Kooperation für mehr Wohnraum

WITTENBERG, 1. Oktober 2018.- Am 28. und 29. September traf sich der Initiativkreis der Europäischen Metropolregionen in Deutschland (IKM) zu ihrer Herbsttagung in der Lutherstadt Wittenberg. Gastgeberin war die Metropolregion Mitteldeutschland, die in diesem Rahmen ihre Arbeit den Verantwortlichen aus den zwölf anderen Metropolregionen, der Stadt Amsterdam und dem Verband der grenzüberschreitenden Regionalverbünde vorstellte. Geschäftsführer Jörn-Heinrich Tobaben legte dabei den Fokus auf das Engagement beim Strukturwandel in den mitteldeutschen Braunkohlerevieren.

Schwerpunktthema dieser turnusmäßigen Tagung war die Bewältigung der Krise auf dem Wohnungsmarkt. Hier wurde auch deutlich, dass mittlerweile die unter Bevölkerungsrückgang leidenden Städte im ländlichen Raum von der angespannten Situation in den Ballungszentren profitieren. So wies der Landrat des Landkreises Wittenberg Jürgen Dannenberg in seiner Rede darauf hin, dass vermehrt Menschen aus Berlin die Stadt Wittenberg als Wohnort wählen würden. Durch die ICE-Verbindung wäre das Pendeln deutlich leichter geworden.

Für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg nahm Geschäftsführer Raimund Nowak an dem Treffen teil. Er stellte fest, dass sich mittlerweile alle Metropolregionen  mit der Förderung der Elektromobilität beschäftigen. Offenkundig ist diese Ebene sehr gut geeignet, zukunftsfähige Mobilität zu unterstützen.

 

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Bild: Raimund Nowak, metropolregion.de