Metropolregion will Programm für Lückenschlüsse und Tourismusprojekte nutzen

BERLIN/HANNOVER, 11. September 2017.- Das Bundesverkehrsministerium fördert in einem zweiten Förderaufruf den Aufbau von Ladeinfrastruktur. Ab Ende dieser Woche können in den nächsten sechs Wochen  private Investoren, Städte und Gemeinden Förderanträge für E-Ladestationen stellen. Insgesamt sollen so bis zu 12.000 Wechselstrom- und 1.000 Gleichstromladepunkte gefördert werden. Für das Programm werden rund 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Für die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg kommen die Bundeshilfen zu einem günstigen Zeitpunkt. Dort existiert mit rund 1.300 Ladepunkten eine deutliche bessere Versorgung als in vielen anderen Regionen Deutschlands. Jedoch gibt es noch viele Lücken, die schnell geschlossen werden sollten. Dabei geht es in erster Linie um die Verbindungen zwischen den Metropolregionen im Norden; insbesondere zwischen Hannover und Hamburg sowie zwischen Lüneburg und Braunschweig besteht Handlungsbedarf.

Hier will die Metropolregion ihre Kommunen und private Investoren bei der Koordination der Antragstellungen unterstützen. Ein besonderes Vorhaben für die Metropolregion ist die Elektrifizierung der Deutschen Märchenstraße. Hier soll die im Land Hessen begonnene Initiative im Gebiet der Metropolregion entlang der Weser fortgesetzt werden. Dies passt laut Raimund Nowak, Geschäftsführer Metropolregion, in ein Förderprojekt für Tourismusorte, das die Metropolregion ebenfalls mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums durchführt. Pläne für diese Vorhaben sollen auch auf der » Metropolversammlung am 13. September 2019 in Hannover vorgestellt werden.