Eckpunktepapier unterzeichnet – Auftakt in Lucklum

Lucklum- Wolfenbüttel. Der südöstlich von Braunschweig gelegenen Landkreis Wolfenbüttel zeigst starkes Engagement im Bereich der Elektromobilität. Am 12. Juni 2017 haben Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises Wolfenbüttel, der Mitgliedsgemeinden und der Ostfalia Hochschule ein Eckpunktepapier zur Elektro-Mobilität unterschrieben. Zu den in der Absichtserklärung gesteckten Zielen gehört der Ausbau der Ladeinfrastruktur, die Erhöhung des Anteils von E-Autos und E-Bikes in den Fuhrparks der Verwaltungen sowie der Aufbau eines Car-Sharing-Systems mit E-Autos. Weiterhin sollen die Einwohnerinnen und Einwohner des Landkreises in Veranstaltungen regelmäßig über Elektro-Mobilität informiert werden. Zudem sind kostenlose Probefahrten mit Elektro-Autos für Bürgerinnen und Bürger geplant. Die Ziele sollen 2019 umgesetzt sein. „Der ländliche Raum eignet sich perfekt für die E-Mobilität“, sagte Sven Volkers, Leiter des Amtes für Bauen und Planen im Landkreis sowie Vertreter der Stiftung Zukunftsfonds Asse.

Die Auftakt-Veranstaltung am 15. Juni in Lucklum

Am 15.Juni 2016 fand mit rund 50 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung im Rittergut Lucklum die Auftaktkonferenz der Initiative statt. „Wir möchten E-Mobilität sichtbar machen. Die Technologie ist bereits jetzt alltagstauglich für die private, gewerbliche und kommunale Nutzung“, sagte Landrätin Christiana Steinbrügge in ihrer Begrüßung. Der Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung Armin Maus analysierte in seiner Rede die Chancen der Elektromobilität für die Entwicklung der Region und ermunterte die Gäste, zu mutigem Vorgehen. Prof. Landrath von Ostfalia Hochschule stellte die elektromobile Situation vor Ort dar und erläuterte die noch zu bewältigende Herausforderungen. Raimund Nowak, Geschäftsführer der Metropolregion ordnete die Wolfenbütteler Aktivitäten in den Kontext der weiteren Entwicklung der Metropolregion zu einer der führenden Regionen Europas für den Einsatz von Elektrofahrzeugen ein. Hier werde weiter daran gearbeitet, dass die Metropolregion ein weithin sichtbares Schaufenster für Elektromobilität bleibe.

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Bild: Metropolregion.de