Stadt-Land-Kooperationen

Metropolregion: zusammenwachsen!

Durch eine intensive Stadt-Land-Kooperation wird die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Metropolregion gestärkt. Ausgangspunkt für eine inhaltliche Ausrichtung auf die Stadt-Land-Kooperation bildet das IKM-Strategiepapier „Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM)“. Davon ausgehend umfasst eine Metropolregion ein Gebiet mit mindestens einer international bedeutsamen Stadt, die mit ihren umliegenden Regionen verflochten ist. Neben den bedeutenden Zentren zählen auch weitere Siedungsgebiete und ländliche Räume zu der Metropolregion. Die namensgebenden Städte fungieren in diesem Zusammenhang als Knotenpunkte für Themen wie Pendlerströme, Wirtschaft, Kooperationen und Wissensvernetzung. Eine zentrale Aufgabe von Metropolregionen ist die Vernetzung der Potenziale von Städten und ländlichen Räumen. Die Vernetzung intensiviert die innerregionalen Verflechtungen und schafft somit große Stadt-Land-Partnerschaften. Spezifische Stärken werden auf diese Weise genutzt und vorhandene Schwächen kompensiert und so die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der Metropolregion als Ganzes gestärkt.

In der Tabelle werden die Kerne der Metropolregion mit den namensgebenden Städten dargestellt. Des weiteren umfasst die Metropolregion 15 Landkreise, die Region Hannover und die kreisfreie Stadt Salzgitter. Außerdem wird das gesamte Umland der namensgebenden Zentren dargestellt und als separate geographische Ebene „Umland (gesamt)“ zusammengefasst. So wird ein Vergleich zwischen dem Umland und den Kernen der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg möglich. Die namensgebenden Zentren Hannover, Braunschweig, Göttingen und Wolfsburg beheimaten insgesamt knapp 985.000 Menschen. Das direkte Umland umfasst alle Kreise und kreisfreien Städte, die eine gemeinsame Grenze mit den Zentren Hannover, Braunschweig, Göttingen und Wolfsburg haben. Es setzt sich aus der Region Hannover (ohne Stadt), den Landkreisen Gifhorn, Göttingen (ohne Stadt), Helmstedt, Peine, Wolfenbüttel und der kreisfreien Stadt Salzgitter zusammen. Das direkte Umland ist Heimat für rund 1.340.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Alle Kreise, die weiter von den Zentren der Metropolregion entfernt liegen, werden als weiteres Umland zusammengefasst. Das weitere Umland umfasst die Landkreise Celle, Goslar, Hameln Pyrmont, Heidekreis, Hildesheim, Holzminden, Nienburg, Northeim, Osterode am Harz und Schaumburg. Im weiteren Umland wohnen insgesamt circa 1.450.000 Menschen. Es wird deutlich, dass die ca. 73 % der rund 3,8 Millionen Einwohner der Metropolregion im Umland der namensgebenden Städte leben.

Ziele:
  • Vernetzung der Teilräume der Metropolregion
  • Schaffung einer gemeinsamen Identität in der Metropolregion
  • Stärkung des ländlichen Raums
Fachliche Grundlagen/Studien:
  • Strategiepapier – Initiativkreis Europäische Metropolregionen in Deutschland (IKM, 2012)
Förderung von Demografie-Projekten

Förderung von Demografie-Projekten im Bereich der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg

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Gebiete in der Metropolregion Einwohner/innen (Anzahl)

Namensgebende Städte: Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg (gesamt)
984.780 Einwohner/innen

direktes Umland der namensgebenden Städte
1.340.828 Einwohner/innen

weiteres Umland
1.448.889

Umland (gesamt)
2.799.717

Metropolregion (gesamt)
3.774.497