Physiker Philip Willke überzeugt Publikums-Jury in Darmstadt mit unterhaltsamem Auftritt

GÖTTINGEN/DARMSTADT.- Der Doktorand Philip Willke von der Universität Göttingen hat bei den Deutschen Science Slam Meisterschaften in Darmstadt den zweiten Platz belegt. Mit seinem Vortrag zum Thema „Supraleitung – Tanz der Elektronen“ konnte sich der 29-Jährige gegen sieben Mitbewerber durchsetzen, die sich in vier regionalen Vorentscheiden für das Finale qualifiziert hatten. Die Teilnehmenden hatten jeweils zehn Minuten Zeit, dem Publikum ihr Forschungsgebiet aus Naturwissenschaft und Technik auf informative und allgemeinverständliche Weise vorzustellen.

Philip Willke gelang es, schwierige Fragestellungen aus dem Forschungsfeld der experimentellen Festkörperphysik anschaulich zu erklären. Den rund 1.400 Zuschauern im Darmstadtium brachte er den Elektronentransport in Festkörpern sowie das Phänomen der Supraleitung durch Analogien zu verschiedenen Tänzen näher. Zudem zeigte er, welche vielversprechenden Anwendungen Supraleiter in Zukunft bieten: von verlustfreiem Stromtransport über die Erzeugung sehr starker Magnetfelder bis hin zur magnetischen Levitation, die das Schweben eines Objektes bezeichnet. Für seinen unterhaltsamen Auftritt erhielt der Göttinger Physiker von der Publikums-Jury die zweitbeste Wertung.

Philip Willke, Jahrgang 1987, forscht am IV. Physikalischen Institut der Universität Göttingen in der Arbeitsgruppe von Dr. Martin Wenderoth, wo er kürzlich mit „summa cum laude“ promoviert wurde. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Erforschung von Transportphänomenen in neuen Materialien auf atomarer Skala mittels Rastersondenmikroskopie.

Kontakt:
Philip Willke
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Physik – IV. Physikalisches Institut
Friedrich-Hund-Platz 1, 37077 Göttingen
T 0551.39-7807
willke@ph4.physik.uni-goettingen.de

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