Interkulturelle Germanistik der Universität Göttingen verstärkt Kooperation mit China

 

GÖTTINGEN, 24. November 2017.- Die Universität Göttingen baut ihre Zusammenarbeit mit ihren chinesischen Partnern in der Interkulturellen Germanistik weiter aus. Das Deutsch-chinesische Institut für Interkulturelle Germanistik und Kulturvergleich (DCIIKG) hat die Kooperation mit seinem chinesischen Pendant an der Universität Nanjing erneuert. Gleichzeitig wurde die Kooperation um das German Department der Beijing Foreign Studies University erweitert. Entsprechende Verträge unterzeichnete Prof. Dr. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen, in China.

Die Partner planen außerdem den Aufbau eines „Network of Scientific Collaboration“. In diesem Rahmen sollen die bestehenden bi- oder trilateralen Programme der beteiligten Institute intensiviert und neue aufgebaut werden. Dazu gehören der Austausch von Gastwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, Promovierenden und Studierenden sowie gemeinsame Lehr- und Forschungsprojekte. Weiterentwickelt werden bestehende Programme wie der erfolgreiche Masterstudiengang mit Doppelabschluss „Interkulturelle Germanistik Deutschland-China“ sowie die Gastdozentur „Kulturen in Kontakt – Artists in Residence“. Ausgebaut wird das Sprachlehrprogramm „Deutsch Exzellenz“ für Studierende der sozial- und kulturwissenschaftlichen Fächer an der Universität Nanjing, die eine Promotion in Deutschland anstreben. Die Nachfrage nach diesem Programm ist deutlich gestiegen – die Universität Nanjing richtet eine dauerhafte Promotionsstelle für Göttinger Absolventen des Studiengangs Interkulturelle Germanistik Deutschland-China ein.

Die Gründung des DCIIKG in Göttingen und seines Partnerinstituts in Nanjing geht auf eine Vereinbarung der Abteilung Interkulturelle Germanistik der Universität Göttingen mit dem Institut für deutsche Sprache, Literatur und Kulturvergleich der Universität Nanjing im Frühjahr 2005 zurück. Die jeweiligen Institute widmen sich vergleichenden und interkulturell ausgerichteten Fragestellungen zu Deutschland und China in Forschung, Lehre und Praxis, und dies vor allem in den Bereichen der Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Methodik und Didaktik. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind sowohl in Deutschland als auch in China sehr gefragt.

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Bild: Georg-August-Universität Göttingen