Wichtige Impulse für den Standort Deutschland

CLAUSTHAL/HAMBURG, 15. Juni 2017.- Start-ups von Unternehmen, die das Potenzial haben, auch global zu Marktführern zu werden, setzen wichtige Impulse für den Standort Deutschland. Dies gilt besonders für Zukunftsthemen wie der Rohstoffsicherung durch intelligente Kreislaufwirtschaftssysteme. Ein Forschungsprojekt, gefördert durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF), hat nach erfolgreicher Entwicklung nun zur Gründung eines neuen Unternehmens geführt.

Ein Start-up zum Flugzeugrecycling ist aus einem erfolgreichen Forschungsprojekt mit Beteiligung der TU Clausthal hervorgegangen.

Im Zeitraum von 2012 bis 2015 hat ein Verbund – bestehend aus den industriellen Partnern Keske Entsorgung GmbH (Braunschweig), Süderelbe AG und Stute Logistik AG & Co. KG sowie dem Institut für Aufbereitung der TU Clausthal – eine mobile Zerlegeinheit für Flugzeuge und die dazugehörige Recyclingtechnik und -logistik entwickelt. Dieses Vorhaben, das unter dem Namen MORE AERO durch das BMBF-Programm „KMU-innovativ” gefördert wurde, ist sehr erfolgreich verlaufen. Schon während der Projektlaufzeit hat es für großes internationales Interesse gesorgt.

Nach erfolgreicher Testphase für eine praktische Umsetzung ist nun ein neues Unternehmen gegründet worden, und zwar von Hauptakteuren des früheren Projektkonsortiums um das Trio Marc Keske, Uwe Echteler sowie Dr. Sebastian Jeanvré, der am Institut für Aufbereitung der TU Clausthal mit diesem Thema promovierte.

Dieses neue Unternehmen trägt passender Weise den Namen MORE AERO GmbH und setzt den Fokus auf den durchdachten Rückbau und das Recycling von Altflugzeugen. Dabei geht es beispielsweise um folgende Schwerpunkte: Beratung im End-of-Life-Management von Altflugzeugen, Einsatz der mobilen Einheit, die im Rahmen des Forschungsprojektes entwickelt wurde, zertifizierte Unbrauchbarmachung von serialisierten Luftfahrtkomponenten, fachgerechte Entsorgungsmöglichkeiten von gefährlichen Abfällen durch zertifizierte Partner, Aufbereitung und Recycling von Sekundärrohstoffen sowie Logistikkonzepte.

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Foto: More Aero