Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg

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Metropolregionen bieten eine belastbare Plattform für die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Land für eine Gebietskulisse, die weniger die administrativen Grenzen und mehr die vorhandenen Wirtschaftsverflechtungen darstellt.

Im zurückliegenden Jahrzehnt sind die europäischen Metropolregionen verstärkt ins Blickfeld gerückt. Als Plattformen für die Gestaltung von Partnerschaften zwischen Stadt und Land, zwischen den urbanen Kernen und den diese umgebenden ländlichen Räumen, erfahren die europäischen Metropolregionen politisch und konzeptionell seit geraumer Zeit erhöhte Aufmerksamkeit.

Metropolregionen zeichnen sich durch eine langjährige erfolgreiche Kooperation in neuartigen Governance-Strukturen aus, die sich in einer sachbezogenen Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen staatlichen und nichtstaatlichen Partnern über administrative Grenzen hinweg äußert. Die systematische Einbeziehung gesellschaftlicher Akteure wie große Wirtschaftsunternehmen, Wissenschafts- und Kulturinstitutionen, die Einbindung von Politik und die der Zivilgesellschaft findet bei den Metropolregionen in individuellen Public-Private- Partnership-Modellen statt, teils flexibel und projektbezogen, teils in verfassten administrativen Strukturen. Durch die enge Verzahnung unterschiedlichster Akteure der Region werden großräumige Handlungsstrategien ermöglicht.

Als multifunktionale Räume, deren herausgehobene Funktionen über die jeweilige Region hinaus strahlen, werden die Metropolregionen zunehmend als Impulsgeber wahrgenommen. Diese Impulse entstehen aufgrund der dort vorhandenen Konzentration von Menschen, Unternehmen und Institutionen sowie Infrastruktur. Die Metropolregionen bilden die räumliche Plattform für Cluster und Netzwerke, für Kulturinitiativen, für Verkehrsverbünde und Logistikkonzepte, für Regionalparks, Standortmarketingaktivitäten im In- und Ausland, für Klimaschutz und Energieversorgung und nicht zuletzt für die Interessensvertretung bei Bund und EU.

Initiativkreis Europäische Metropolregionen IKM – IKM-Sprecher

Die Sprecherrolle für den Initiativkreis Europäische Metropolregionen hat Jakob Richter, Leiter der Geschäftstelle Metropolregion Hamburg, inne. Stellvertretende Sprecher sind Ralph Schlusche aus der Metropolregion Rhein-Neckar sowie Dr. Christa Standecker, Geschäftsführerin der Europäischen Metropolregion Nürnberg.

Tanja Blätter
Metropolregion Hamburg
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