Wissensvernetzung

Bedeutung der Wissensvernetzung für die Arbeit der Metropolregion

Die ausgeprägte Wissenschafts-, Innovations- und Forschungslandschaft der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg mit knapp 20 Universitäten und Hochschulen stellt eine wichtige Keimzelle der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung dar. Dabei decken die Hochschulen sämtliche Schwerpunkte und Themenbereiche ab. Ihre Ausstrahlungskraft reicht weit über das Gebiet der Metropolregion hinaus. Ergänzt wird die Hochschullandschaft durch die Exzellenz zahlreicher außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Darüber hinaus sind große wie kleine Unternehmen der Metropolregion wichtige Innovationsträger.

Neuerungen, Weiterentwicklungen und Innovationen (auch der Hochschulen) erfahren zumeist erst in den Betrieben eine Umsetzung in Produkte und Dienstleistungen. Das Entwicklungspotenzial an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie in der innovationsorientierten Kooperation zwischen Industrie und Handwerksunternehmen ist dabei besonders hoch. Aufgrund der Polyzentralität der Metropolregion ist eine Förderung der teilraumübergreifenden Vernetzung von besonderer Wichtigkeit.

Eine zentrale Rolle der Wissensvernetzung spielt die Öffnung von Kompetenzfeldern für weitere regionale, überregionale und internationale Kooperationen. So stärkt die Wissensvernetzung auch die Innovationskraft der Metropolregion.

Im Jahr 2007 wurde die Wissensvernetzung in der Metropolregion – unter der Leitung von Dr. Arno Brandt – untersucht. Die Studie hat die wesentlichen wissensorientierten Kooperationsachsen und Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft identifiziert. Die Ergebnisse dienten der Metropolregion als zentrale Grundlage für die erfolgreiche Positionierung im Übergang zur Wissensgesellschaft.

In den vergangenen Jahren hat im Gebiet der Metropolregion, auch angetrieben von der Finanzmarktkrise, ein deutlicher Strukturwandel stattgefunden. In diesem Kontext wurden Unternehmen aus dem Markt gedrängt, veräußert oder neu ausgerichtet; andere, vor allem wissensintensive Unternehmen haben seither ihre Marktposition ausbauen können. In der Folge haben sich offenkundig Kooperationsverflechtungen und Netzwerkstrukturen entwickelt, die von Netzwerkanalyse aus dem Jahr 2007 nur noch unzureichend abgebildet werden. Aus diesem Grund wurde eine Aktualisierung der Studie vorgenommen. Die nun vorliegende Studie „Wissensvernetzung in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg 2016. Aktualisierung der Studie zur Wissensvernetzung in der Region 2007“ liefert grundsätzlich wesentliche Informationen, die im Rahmen der Projektentwicklung im Bereich der Forschung und der Politik herangezogen sowie für Entscheidungen im Bereich der Strukturpolitik und Wirtschaftsförderung herangezogen werden können.

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» Download: Wissensvernetzung in der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg 2016. Aktualisierung der Studie zur Wissensvernetzung in der Region 2007

 

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Christine Steck
Projektmanagerin Wissensvernetzung / Kultur- und Kreativwirtschaft

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