Knapp 60 Städte, Regionen und Unternehmen aus der Gewerbeimmobilienbranche präsentieren sich im Rahmen der EXPO REAL vom 04. – 06. Oktober 2017 in München

 

München, 04.10.2017. Der Stand der Metropolregion wurde von dem Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig und Aufsichtsratsvorsitzenden der Metropolregion GmbH Herrn Ulrich Markurth eröffnet.

 

In seiner Eröffnungsrede verwies Ulrich Markurth darauf, dass die Metropolregion in diesem Jahr mit sehr starken Partnern gut aufgestellt sei. „Die gesamte Wertschöpfungskette unserer Immobilienbranche zeigt sich auf dem Stand 410 in Halle C1. Dieser herausragende Gemeinschaftsstand der Metropolregion ist das Schaufenster in die Immobilienwelt“, so Markurth weiter. Bereits am ersten Messetag war der Gemeinschaftsstand der Metropolregion ein echter Magnet für Fachbesucher aus ganz Deutschland und Europa, es wurde eine Vielzahl vielversprechender Gespräche geführt.

 

Beispielhaft nannte er herausragende Projekte der Städte und Regionen Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg, Hildesheim und Walsrode und dankte den Wirtschaftspartnern für die traditionell gute Zusammenarbeit.

 

Welche Bedeutung der Stand der Metropolregion für ganz Niedersachsen hat, zeigte der Besuch des Staatssekretärs Dr. Frank Nägele des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr:

„Seit nunmehr acht Jahren ist die Metropolregion gemeinsam mit der niedersächsischen Wirtschaft auf der Expo Real vertreten. Für dieses starke Engagement sind wir Ihnen sehr dankbar.“

 

Sehr zufrieden zeigte sich ebenfalls Matthias Ullrich, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hildesheim Region (HI-REG) mbH. „Unsere mitausstellenden Partner und wir sind mit dem Verlauf des ersten Messetages sehr zufrieden, es gab sehr vielversprechende Gespräche und wir freuen uns auf zwei weitere erfolgreiche Messetage.

 

Hannover

Hannover zeigt das Neubauprojekt der Hauptverwaltung der Continental AG für 1.250 Mitarbeiter auf einer Bruttogeschossfläche von rund 36.000m² an der Hans-Böckler-Allee, der Hauptzugangsstraße zur City direkt am Messeschnellweg. Das innovative Gebäudekonzept verbindet die auf zwei Seiten der sechsspurigen Hans-Böckler-Allee gelegenen Gebäudeteile mit einer freitragenden Brücke.

 

Braunschweig

Der Forschungsflughafen im Norden der Stadt Braunschweig hat sich mit den über 40 Unternehmen und Forschungsinstitutionen zu einem bedeutenden Cluster im Bereich der Mobilitätsforschung entwickelt. Ziel ist es, den Standort durch Ansiedlungen von Unternehmen der Branchen Raum-, Luftfahrt und Verkehr weiter zu stärken. Bedeutende Standortvorteile ergeben sich aus dem ansässigen DLR (Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt) sowie den Forschungseinrichtungen der TU Braunschweig, die wichtige Treiber für branchenspezifische Synergieeffekte und Technologietransfer sind.

 

Göttingen

Unter der Marke“Forum Groner Tor“ wird der Neubau der Sparkassenzentrale Göttingen in Verbindung mit den Neubau des Hotels FreiGeist realisiert. Darüber hinaus entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft das „Forum Wissen“ der Universität Göttingen. An dieser Stelle wird ein Ort entstehen, der eine hohe Anziehungskraft auf die Einwohner, Hotelgäste und internationale Besucher entfalten wird. Die ganze Stadt wird davon profitieren. Göttingen erhält einen weiteren Ort, der nicht nur für das akademische Publikum, sondern für alle sehenswert ist, und mit dem man auch international Stadtmarketing machen kann. Ohne Zweifel ein Leuchtturmprojekt, eine deutliche Aufwertung für das Eingangstor zur Stadt.

 

Wolfsburg
Nur fünf Kilometer von der Wolfsburger Innenstadt entfernt, zwischen den Ortsteilen Nordsteimke und Hehlingen gelegen , wird auf einer 150 Hektar großen Fläche ein Neubaugebiet entstehen und ab 2020 mehreren tausend neuen Bewohnern ein Zuhause geben. Mindestens 2.000 der geplanten Wohneinheiten (überwiegend Miet- und Eigentumswohnungen) sowie aktuell eine Kindertagesstätte werden von der Groth Gruppe aus Berlin zusammen mit dem Projektpartner, der Sahle Unternehmensgruppe aus Greven, realisiert. Zur Gewährleistung einer sozialen Durchmischung sind im Mietgeschosswohnungsbau ca. 25 % als mietgeminderte Wohneinheiten vorgesehen. Geplant sind insgesamt ca. 3.000 Wohneinheiten in fünf Quartieren mit Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern und bis zu dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern sowie Nahversorgungs-, Bildungs-, Sozial-, Sport-  Freizeit und Erholungseinrichtungen. Das Auftragsvolumen beträgt ca. 700 Millionen Euro.

 

Walsrode
Startschuss für einen „Energie- und Umweltpark Bomlitz“: 2017 haben die Planungen für eine industrielle Biogasanlage begonnen, mit der durch Kaskadennutzung Energie aus kommunalen Grünabfällen gewonnen und ins Netz als „Grünes Gas“ eingespeist werden soll. Zudem sollen die dabei anfallenden Gärreste im Zuge innovativer industrieller Verfahren verarbeitet werden, weil die aktuelle Gesetzeslage die landwirtschaftliche Verwertung von Gärrest als Kompost immer schwerer macht. Der Standort Bomlitz ist damit offen für Betriebe und Anlagen mit passenden thermochemischen oder biologisch-mechansichen Verwertungsverfahren, auch zu Demonstrationszwecken. Ebenso angesprochen sind Unternehmen der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft.

„Die Metropolregion ist auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt, präsentiert sich als weltoffen und international und wird sich weiterhin positiv entwickeln“, so Ulrich Markurth.

 

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