Das neue Förderkonzept soll die medizinische Forschung stärken und die Patientenversorgung verbessern. Innovative IT-Lösungen sollen künftig den Austausch und die intelligente Nutzung von Daten aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung ermöglichen.

Mit rund 120 Millionen Euro in den nächsten vier Jahren unterstützt das Bundesforschungsministerium leistungsstarke, interdisziplinäre Konsortien in der Medizininformatik. Kernelement ist die Etablierung von „Datenintegrationszentren“ an deutschen Universitätskliniken und Partnereinrichtungen. Diese Zentren sollen beispielhaft demonstrieren, wie Daten, Informationen und Wissen aus Krankenversorgung, klinischer und biomedizinischer Forschung über die Grenzen von Standorten hinweg verknüpft werden können.

Die geförderten Konsortien werden medizinische Anwendungsfälle definieren und für sie exemplarische Lösungen erarbeiten. Dabei soll anwendbares medizinisches Wissen entstehen, das am Krankenbett zu spürbaren Verbesserungen für die Patienten führt. Gleichzeitig soll die medizinische Forschung von einer besseren Daten- und Wissensbasis profitieren.

 

In der Metropolregion gefördertes Konsortium

HiGHmed (Heidelberg-Göttingen-Hannover Medizininformatik)

Das Konsortium verbindet drei international führende und komplementär aufgestellte Medizinische Fakultäten und Universitätsklinika: Heidelberg, Göttingen und Hannover. Ziel des Konsortiums ist es, zusammen mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) durch neue medizininformatische Lösungen und einen übergreifenden Datenaustausch die Forschung und Versorgung zu verbessern. Dabei profitieren die Partner von ihrer langjährigen Erfahrung auf dem Gebiet der klinischen Informationstechnologie im Bereich Entwicklung, Anwendung und Ausbildung.

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Bild: Jörg Müller