Koordinaten

Montag, 28. Mai 2018
9.30 Uhr bis 16.00 Uhr
PLATZprojekt, Fössestraße 103, 30453 Hannover

http://www.platzprojekt.de/

Jetzt geht’s los…

Allem Anfang wohnt ein Zauber inne – deshalb feiern Sie mit uns den Start unseres Programms campus.metropolregion.

Worum geht´s?

Kultur und Kreativwirtschaft haben ein erhebliches Transformationspotenzial für die räumliche Entwicklung, für Wirtschaft und Gesellschaft. Der Auftakt von campus.metropolregion dient der Information, Aktivierung und Vernetzung von Akteuren in anregender Atmosphäre. Erhalten Sie Einblicke in internationale und nationale Ansätze zur Förderung von Projekten an der Schnittstelle von Kultur, Kreativwirtschaft und räumlicher Entwicklung. Anhand von Initiativen und Projekten aus der Metropolregion wird die Bedeutung
kreativer Orte und Akteure herausgestellt. Anschließend werden in vier Werkstätten ausgewählte Themen vertiefend behandelt. Sie haben Gelegenheit im Rahmen dieser Veranstaltung an einer Führung über das PLATZprojekt teilzunehmen. Wir freuen uns auf Sie.


Das Programm:

09:00 – 09:30 >> Ankommen

09:30 – 10:15 >> Begrüßung / Grußworte
(Oberbürgermeister Stefan Schostok, Minister Björn Thümler, Landesbeauftragte Heike Fliess)

10:15 – 11:00 >> Keynote
(Chiara Farinea)

11:00 – 13:00 >> Podium
(Akteure aus Wirtschafts- und Kulturförderung, Stadtentwicklung sowie Kultur- und Kreativwirtschaft)

13:00 – 14:00 >> Netzwerken zum Mittag

14:00 – 16:00 >> 4 Werkstattgespräche

Hier erfahren sie mehr über die 4 Werkstattgespräche

Werkstattgespräch 1: Entwicklung von Kreativen Orten – Wege zu kreativen Quartieren

Was sind Kreative Orte? Was zeichnet sie aus? Wie entstehen sie? Wie werden sie zu Keimzellen und Motoren auf dem Weg zu einer aktivierenden Stadt-, Quartiers- und Regionalentwicklung? Einführend wird ein systematischer Überblick zum Spektrum von Kreativen Orten sowie zur Entwicklung kreativer Quartiere gegeben. Zusammen mit Partnern des ExWoSt-Forschungsprojektes „Kreativwirtschaft und Stadtentwicklung“ und des Netzwerks Stadt als Campus werden anschließend Fragestellungen der Teilnehmer aufgegriffen. Ziel ist es, Impulse und Anregungen zu konkreten Vorhaben zu geben und Empfehlungen zur Förderung Kreativer Orte und Quartiere an die Nationale Stadtentwicklungspolitik zu formulieren.

Werkstattgespräch 2: Kulturtourismus als Motor für städtische und regionale Entwicklung

Kulturmanager und Touristiker verbindet eine gemeinsame Herausforderung: Sie vermitteln zwischen Angebot und Nachfrage. In Deutschland, wo die öffentliche Hand in hohem Maße Kunst und Kultur fördert, mag dieser Vergleich verwundern. Im stetig wachsenden Segment des Kulturtourismus zeigt sich jedoch wie naheliegend die Zusammenarbeit von Kultur und Tourismus ist. Das macht auch eine Reihe von Good-Practice-Beispielen deutlich, die auf Veranstaltungen immer wieder gerne angeführt werden. Gleichzeitig treten sich in der Praxis auch immer wieder Herausforderungen bei der Zusammenarbeit auf, wenn die Akteure mit ihren zum Teil recht unterschiedlichen Blickwinkeln aufeinander treffen. Wie kann es gelingen, die Zusammenarbeit zwischen Kultur- und Kreativschaffenden und der Tourismusindustrie zu verbessern? Wie kann der Kreativtourismus die regionale Entwicklung vorantreiben und welche Herausforderungen sind zu meistern? Das Werkstattgespräch beleuchtet den Status quo des Kulturtourismus und behandelt zukünftige Herausforderungen. Des weiteren wird der Frage nachgegangen, welche strategischen Ansätze die Entwicklung von kulturtouristischen Angeboten befördern können.

Werkstattgespräch 3: Kreative Orte und Prozesse als Impulsgeber für kleine Städte und ländliche Räume

Viele kleine Städte und ländliche Räume geraten derzeit immer weiter unter Druck: Der demografische Wandel und der fortschreitende landwirtschaftliche Strukturwandel hinterlassen ihre Spuren und stellen die Räume vor neue große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund suchen kleine Städte und ländliche Räume den Schulterschluss mit neuen Akteuren und Orten, um neue Impulse für eine positive Entwicklung zu finden und die Funktions- und Tragfähigkeit infrastruktureller Einrichtungen sowie die Lebensqualität vor Ort zu bewahren. Das Werkstattgespräch widmet sich guten Beispielen Kreativer Orte und Prozesse in kleinen Städten und ländlichen Räumen. Es behandelt Herausforderungen sowie strategischen Ansätze und Maßnahmen, welche deren Entwicklungen befördern können.

Werkstattgespräch 4: Multidiscinplinary networks and digital technologies for creative urban development – a discussion starting with experiences from IaaC

“Shaping the Future of Cities, Architecture and Technology” is the goal of the Institute of Advanced Architecture of Catalonia in Barcelona. In order to achieve this goal the IaaC is organizing educational programmes that give the next generation of architects the space to imagine, test and shape the future of cities, architecture and technology through applied research: The motto is to support learning by doing, and implementing global agendas developed through local solutions. In addition the IaaC organizes several fab labs as visionary settings for the construction of a new industrial revolution. As part of IaaC’s commitment towards the investigation of new and emerging areas of architecture, cities and technology, the institute develops research and cooperation-projects. Over the years the IaaC has built up an efficient multidicsciplinary network. Im Gespräch mit Chiara Farinea wollen wir mehr über die erfolgversprechenden Ansätze und Erfahrungen, welche das IaaC über die Jahre mit seinen unterschiedlichen Aktivitäten gemacht hat lernen. Das Gespräch wird auf Englisch geführt.


Anmeldung