Osterloh:  Motorenwerk wird Standort der Batteriezellenforschung

WOLFSBURG/SALZGITTER, 13. März 2017.-  Volkswagen steigt in die Erforschung von Batteriezellen ein. Das Motorenwerk in Salzgitter habe nun eine entsprechende Zusage, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh und berief sich dabei auf den Zukunftspakt. Erste Mitarbeiter seien bereits eingestellt worden. Damit wächst insgesamt die Bedeutung der Elektromobilität an diesem Industriestandort.

Zukunftspakt und E-Mobilität

Unter Bezugnahme auf Äußerungen des Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates von Volkswagen, Osterloh, wird in Salzgitter die Erforschung der Serienfertigung von Batteriezellen aufgenommen. Auf einer Betriebsversammlung im Februar hatte Osterloh bekräftigt, dass VW im Zuge seines Umbaus den Einstieg in eine Massenfertigung von Batteriezellen in Salzgitter erwägt.  Bisher werden Batteriezellen als wichtige Komponente vor allem in Asien produziert. Mit dem Aufbau eigener Forschungs- und Produktionslinien erhoffen sich europäische Autobauer  mehr Unabhängigkeit und den Zugang zu einer höheren Wertschöpfung beim Bau von Elektrofahrzeugen. In Salzgitter sind etwa 6.500 VW-Mitarbeiter beschäftigt.

Elektrobusse werden bereits in Salzgitter produziert

In Salzgitter werden bereits vollelektrische Busse von der Firma Sileo produziert. Bei der Inbetriebnahme von drei E-Bussen durch die KVG (Braunschweiger Verkehrsbetriebe) betonte ein Unternehmenssprecher, dass auch Sileo über eine Batterieproduktion am Standort Salzgitter nachdenken würde.

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